Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Website. Durch die Nutzung der Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Hinweis: Sie können diese Box für verschiedene Informationen verwenden und einstellen ob sie wieder geöffnet werden kann.
Vergangenen Samstag bekam man auf Lanzarote die extreme Klimavielfalt der Kanaren zu spüren: Während an der Costa Teguise im Osten der Insel ein Tornado wütete und ganze Straßenzüge überflutete, herrschten einige Kilometer entfernt Temperaturen von über 20 Grad. Der Katastrophenschutz musste ausrücken, um einige Keller auszupumpen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Dass das Wetter sich selbst innerhalb einer Insel so stark unterscheidet, liegt daran, dass die Kanaren über zahlreiche Mikroklimazonen verfügen. Allein Gran Canaria beispielsweise hat 14 Stück. Das führt auch dazu, dass die Wettervorhersage für die Kanaren sehr schwierig und daher sehr unzuverlässig ist. Dies soll sich in naher Zukunft jedoch ändern: Bereits Ende 2014, nachdem ein starkes Unwetter Santa Cruz getroffen und mehrere Millionen Euro Schaden verursacht hatte, begann man, Pläne für eine neue Wetter-Radar-Station zu schmieden. Man möchte damit längere und genauere Vorhersagen treffen können. Im Oktober 2018 soll die Station eröffnet werden.