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Das Boot, das am vergangenen Freitag 13 Flüchtlinge an die Playa Chica von Santiago del Teide gebracht hat, war kein normales Flüchtlingsboot. Der gute Zustand der Migranten und die trockene Kleidung weckte das Misstrauen der Polizei. Wie die Guardia Civil inzwischen herausfand, sind es Seeleute, die auf dem spanischen Boot „Nuevo San Luis“ angeheuert hatten. Es ist am 22. Juni im Senegal ausgelaufen. Von der 18-köpfigen Besatzung sind nur drei, inklusive Kapitän, Spanier. Die übrigen stammen aus dem Senegal, Guinea Conakry und Mali. Sie nutzten eine Schlafphase des Kapitäns und das vorgeschriebene Rettungsboot, um die Nähe zu Teneriffa zur Flucht zu nutzten. Das Hauptboot wurde nach einem Coronafall am Auslaufen gehindert, wie Radio Europa berichtete. Die Zusammenhänge wurden erst nach und nach bekannt.