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Das Rote Kreuz bestätigte, dass am Donnerstag, dem 11. Juni, zwei Immigrantinnen aus dem Flüchtlingszentrum in Santa Cruz, in dem sie untergebracht waren, ausgewiesen wurden. Eine der Frauen, die aus dem Senegal und von der Elfenbeinküste stammen, ist schwanger. Die Sprecherin des Roten Kreuzes, Karima El Mahmdi, betonte aber, dass die Frauen nicht auf die Straße gesetzt worden sind, sondern Partner haben, bei denen sie leben können. Es habe mehrere Vorfälle und aggressives Verhalten seitens der beiden Frauen gegenüber dem Personal des Roten Kreuzes und den Mitbewohnern gegeben. Deshalb habe man sich zum physischen und psychologischen Schutz der anderen und nach mehreren Vorwarnungen zu diesem Schritt entschieden. Derzeit betreut das Rote Kreuz 323 Flüchtlinge auf Teneriffa. Der Alarmzustand hat die Situation für die Flüchtlinge in einer beengten Unterkunft verschlimmert. In diesem Jahr kamen bereits 2.061 Menschen auf den Kanaren an, fast so viele wie im ganzen Jahr 2019.