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Ein fünfjähriges Mädchen verstarb am Dienstag nach 17 Tagen in einem Flüchtlingsboot. Das Boot wurde von einem Frachter von den Marshallinseln etwa 500 Kilometer von den Kanaren entfernt zwischen Mauretanien und der Sahara entdeckt. Der Frachter meldete die Migranten der kanarischen Seenotrettung und blieb bei ihnen bis das Rettungsboot eintraf. Trotz hohem Seegang beschlossen sie, die 16 Frauen, 13 Männer und sechs Kinder an Bord zu nehmen. Ein Mann blieb tot im Boot zurück. Wenig später meldete die Besatzung, dass eine Frau, ein Mann und ein fünfjähriges Mädchen dringend ärztliche Hilfe benötigten. Deshalb hob ein Rettungshubschrauber ab, um schneller bei den Flüchtlingen zu sein. Auf dem Weg zurück nach Gran Canaria erlitten die Frau und das Mädchen einen Herzstillstand. Trotz Wiederbelebung gelang es nur die Frau zu retten. Sie wurde in kritischem Zustand auf die Intensivstation des Universitätskrankenhauses Doctor Negrin in Las Palmas eingeliefert. Der Mann wurde ins Inselkrankenhaus gebracht.