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Am Donnerstagmittag wurde vor dem Gebäude der kanarischen Regierung in Santa Cruz eine Schweigeminute für Josefa eingelegt. Die 82-Jährige wurde Anfang Juni von ihrem 49-jährigen Neffen umgebracht, der im selben Haus lebte. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, lehnte in einem Manifest jede Gewalt gegen Frauen ab. Seit 2003 sind auf den Kanarischen Inseln 98 Frauen im Rahmen häuslicher Gewalt getötet worden. Dazu kommen leider sieben Kinder, die dem Machismus zum Opfer gefallen sind. „Nicht eine mehr“ – wurde gefordert. „Wir leben in einer ungleichen Gesellschaft. Wir können nicht zulassen, dass der simple Umstand eine Frau zu sein, lebensgefährlich ist. Alle Formen der Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen müssen geächtet werden“, erklärte Torres. Er betonte, dass schon vieles erreicht sei, aber es in Politik und Gesellschaft trotzdem noch vieles zu tun gäbe, um die Gleichstellung voranzutreiben.