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In dieser Woche wurden in Los Llanos de Aridane 44 Modulwohnungen aus Holz an Vulkanopfer vergeben. Davon verfügen 24 Häuser über drei Schlafzimmer und 20 über zwei Schlafzimmer. Bereits im April wurden die ersten fünf Holzhäuser bezugsfertig gemacht und bis zum Ende des Jahres sollen 77 weitere in Los Llanos und El Paso dazukommen.
Im nächsten Jahr haben die Kanarischen Inseln die Präsidentschaft der ultraperipheren Regionen in Europa (äußerste Randgebiete der EU) inne. In dieser Zeit will sich der Präsident, Ángel Víctor Torres, für die Sonderregelungen dieser Randgebiete einsetzen. Außerdem plädiert er für einen gerechteren Migrations- und Asylpakt innerhalb der EU und hat einen Vorschlag für die nicht abgerufenen Gelder des EU-Fonds 2014 bis 2020. Dieses Geld soll verwendet werden, um Energie-Armut zu bekämpfen.
Im September 2022 wurden auf den Kanari-schen Inseln fast 15 Prozent weniger Babys geboren als im September 2019, vor der Pandemie. Das ist der zweithöchste Rück-gang im ganzen Land. Nur in La Rioja wur-den mit über 15 Prozent Rückgang noch we-niger Kinder geboren. Spanienweit ging die Geburtenrate um knapp neun Prozent zu-rück. Laut Statistik bekommen sehr junge Frauen weniger Kinder.
„Wir haben ein Problem mit den hohen Erzeugerkosten und nicht mit einer hohen Gewinnmarge für den Unternehmer“, erklärte der spanische Landwirtschaftsminister kürzlich. Er kündigte allerdings an, dass ab Januar Maßnahmen greifen werden, die die Lebensmittel wieder günstiger machen. Derzeit liegt die Inflation bei Lebensmitteln noch bei 15,4 Prozent. SV-AR
Nach einem viel zu warmen Oktober ist nun auch der November wärmer und trockener als normal. Bis Mitte des Monats wurden punktuelle Temperaturen von bis zu 30 Grad erreicht. Selbst für die Kanarischen Inseln ist das viel zu warm für die Jahreszeit.
Genau das ist am Dienstag im Stadtteil Ladera Alta in Las Palmas geschehen. Eine Person brauchte Hilfe, aber das Ambulanzfahrzeug konnte wegen der schlechten Straße nicht zum Patienten kommen. In dem Stadtteil stehen rund 50 Häuser. Die Anwohner fordern, dass ihre Straße endlich erneuert wird.
An der Playa las Canteras in Las Palmas haben die Vorbereitungen für die diesjährige Sandkrippe begonnen. Zum 17. Mal bauen Künstler aus aller Welt eine Krippen-Szene aus Sand. In diesem Jahr schaffen neun Künstler aus sieben Nationen neun verschiedene Szenarien. Unter den Künstlern ist auch ein Ukrainer. Die Sandkrippe wird voraussichtlich am 2. Dezember für das Publikum geöffnet.
Die Bürgermeisterin von San Bartolomé de Tirajana, Conchi Narváez, hat einen ehrgeizigen Plan zur Asphaltierung erstellt. In den nächsten vier Jahren sollen über 5,4 Millionen Euro in Straßenverbesserung fließen. In dem Plan sind über 1,3 Millionen Euro für die neue Asphaltierung in Playa del Inglés und Maspalomas vorgesehen sowie eine Generalüberholung in San Agustín und Campo Internacional.
Am Hafen von Las Palmas wurde ein 59-jähriger Mann angehalten, der versuchte in seinem PKW 37 Rebhühner aus Teneriffa nach Gran Canaria einzuschleusen. Er hatte dafür keine Genehmigung. Gran Canaria ist die einzige Insel, auf der nicht die braunen Rebhühner, sondern eine rote Rebhuhnart lebt. Kreuzen sich diese beiden, kommen allerdings sterile Jungtiere heraus. Deshalb wurde gegen den Mann Anzeige erstattet. Er muss mit einer Strafe zwischen 601 und 3.000 Euro rechnen.
Das kündigte Inselpräsident Pedro Martín bei der Einweihung der Ciudad Deportiva Javier Pérez in La Laguna an. Dazu soll das Stadion Heliodoro Rodríguez verkauft werden und die Einnahmen für die Finanzierung eines neuen und moderneren Stadions verwendet werden. Derzeit prüft der Inselpräsident in Absprache mit Bürgermeister José Manuel Bermúdez aus Santa Cruz mögliche Standorte. Das Stadion sollte in der Hauptstadt bleiben, aber auch ein Standort zwischen den beiden Metropolen Santa Cruz und La Laguna ist nicht ausgeschlossen.
Die internationale Agentur Standard & Poor’s hat die tinerfenische Straßenbahngesellschaft Metrotenerife mit Bestnoten bewertet. Es bestehe ein geringes Investitionsrisiko, da alle Schulden leicht abgedeckt würden. Der Jahresabschluss des Unternehmens, das gut gespart hat und mehr Fahrgäste gewinnen konnte, wird sehr positiv ausfallen.
Am Freitag öffnet das Karnevalsmuseum Casa del Carneval in Santa Cruz wieder seine Türen. Die Ausstellung wurde komplett umgestaltet und lockt mit temporären Ausstellungen wie „Arte y Carnaval“ und „Las Celias: 25 Jahre Geschichte“. Das Museum öffnet täglich von 10 bis 18.30 Uhr.
Ein Hundeführer der Policía Local in Santa Cruz nahm kürzlich an einer Intensiv-Ausbildung auf Gran Canaria teil. Dort wurden Polizeihunde darauf trainiert, Drogen und Sprengstoffe aufzuspüren.
Bis zum 30. November können sich Weihnachtspaten in der Gemeindeverwaltung von El Rosario melden, um ein Kind aus einer einkommensschwachen Familie an Weihnachten glücklich zu machen. Die Kosten für das Geschenk belaufen sich zwischen 20 und 50 Euro. Wer mitmachen möchte, kann sich über die E-Mail serviciossociales@ayuntamientoelrosario.org melden.
Der Bürgermeister von La Orotava, Francisco Linares, hat zehn Stellen bei der Policía Local zur Neubesetzung ausgeschrieben. Im nächsten Jahr sollen noch einmal sieben Stellen dazukommen. Interessenten können sich über laorotava.es bewerben.
Das gewaltige Staubecken für Gießwasser, Montaña de Taco in Buenavista del Norte, wird generalüberholt und abgedichtet. Die Arbeiten werden im Dezember beginnen und voraussichtlich im Februar abgeschlossen sein. Die Inselregierung investiert über das öffentliche Unternehmen Balten 1,7 Millionen Euro in die Maßnahme.
Das ehemalige Vier-Sterne-Hotel Tierra de Oro in Los Realejos wird im Dezember als Seniorenresidenz wiedereröffnet. Nach umfangreichen Baumaßnahmen bietet es 99 Seniorenwohnplätze und 26 Tagesplätze. Das Haus wird von dem kanarischen Unter-nehmen Ecoresidencias Gerontalia geführt. Im Jahr 2007 wurde das Hotel still gelegt, nun hat es eine neue Aufgabe. Auf den Kanarischen Inseln fehlen derzeit 8.075 Betreuungsplätze für Senioren.
Vom 18. bis 20. November wird in Santiago del Teide dem 113. Geburtstag des Ausbruchs des Chinyero gedacht. Am Freitag beginnen die Feierlichkeiten um 18 Uhr mit einem außergewöhnlichen Besuch der Pfarrkirche San Fernando Rey. Am Samstag um 18 Uhr tritt auf der Plaza Fabio-la Socas mit dem Programm „Vuelta al Ori-gen“ auf und anschließend gibt es einen Tanzabend mit dem Orchester „Orotava“. Am Sonntag wird eine geführte Vulkantour angeboten. Dafür ist eine Anmeldung über elcardon.com nötig.
Zu diesem Wettbewerb ruft die Gemeinde Granadilla de Abona ihre Geschäftsleute auf. Bis zum 28. November können sich die interessierten Unternehmer am Rathaus melden. Vom 1. Dezember bis 5. Januar müssen die teilnehmenden Schaufenster dekoriert sein. Es wird in drei Zonen unterschieden: El Medano, San Isidro und Granadilla de Abona.
Auf einer Finca am Barranco Tenisca in Los Llanos de Aridane fanden Polizisten der Umweltschutzeinheit Seprona der Guardia Civil fünf völlig verwahrloste Schafe vor. Sie lebten im Dreck und hatten weder Wasser noch Fressen. Der Leichnam eines weiteren Schafes verweste zwischen ihnen. Gegen den 66-jährigen Halter wurde Anzeige erstattet.