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Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, hat am Dienstag bekannt gegeben, dass erste Untersuchungen an dem Punkt, an dem der Waldbrand am vergangenen Donnerstag auf Teneriffa ausgebrochen ist, darauf hindeuten, dass dieser gelegt wurde. Er forderte höhere Strafen für Brandstifter. Die Justiz müsste diese Menschen mit aller Härte zur Verantwortung ziehen. Denn durch den Klimawandel werde es auch in Zukunft eine erhöhte Waldbrandgefahr geben. Der Mensch muss nicht auch noch nachhelfen.
Angesichts der hohen Inflation wies der ka-narische Vizepräsident am Dienstag noch einmal darauf hin, dass auf 95 Prozent der Produkte im Warenkorb und auf die Energie keine Mehrwertsteuer erhoben wird. Die Einnahmen, die aus der Mehrwertsteuer auf andere Produkte in die öffentliche Kasse fließen, werden vor allem in das Bildungs- und Gesundheitswesen sowie in den sozialen Wohnungsbau investiert.
Bademoden-Designer aus Gran Canaria waren auf der renommierten internationalen Messe Maredmare in Florenz zu Gast. Dort überzeugten ihre Modelle so sehr, dass sie sich neue Absatzmärkte in Italien, Deutschland, Belgien, Südamerika und auf dem spanischen Festland eroberten.
Die letzten Nächte wären perfekt gewesen, um am Strand zu schlafen. Die Hitze hat vie-len Inselbewohnern den Schlaf geraubt. Nir-gendwo sanken die Temperaturen unter 21 Grad. Das soll jetzt besser werden. In den nächsten Tagen kündigte das Wetteramt leicht sinkende Temperaturen an. In der glo-balen Vorschau steht den Kanarischen Inseln ein heißer August bevor.
Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird im Herbst von Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa Süd aus in die französische Stadt Lille fliegen. Die Flüge ab Lanzarote und Teneriffa heben am 12. November erstmals ab und auf Fuerteventura startet die erste Maschine am 13. November.
Auf Initiative der Plattform „Canarias, 1.500 KM de Costa“ haben zum Wochenbeginn rund 20 Kinder im Alter zwischen acht und 13 Jahren den Strand Las Canteras in Las Palmas überwacht. Damit sollten die Kinder auf die Gefahren am und im Atlantik aufmerksam gemacht werden, um künftige Wasserunfälle zu verhindern.
Dieses Gefühl des Willkommenseins vermittelte Inselpräsident Antonio Morales den Kindern aus dem Flüchtlingslager Tinduf, die auf Gran Canaria an dem Ferienprogramm in Frieden teilnehmen. Sie erhielten zur Begrüßung einen Schulrucksack. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause dürfen in diesem Jahr wieder 2.000 Kinder in Spanien ihre Ferien verbringen. Davon sind rund 100 auf Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, Teneriffa und La Palma zu Gast. Im August kann es in ihrer Heimat bis zu 50 Grad heiß werden.
In San Bartolomé de Tirajana wird der erste solare Technologiepark entstehen. Auf einer Fläche von 400 Quadratmetern werden 60 Millionen investiert. Für Bürgermeisterin Conchi Narváez ist dies ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine saubere Energie-Zukunft.
Am Dienstag haben Arbeiten auf der zentralen Verkehrsader Ramblas begonnen. Auf der Höhe der Calle San Isidro wird die Verkehrsführung so verändert, dass Fußgänger gut über die Straße kommen und sie den Fußweg zwischen den Fahrbahnen ungehindert überqueren können. Die Arbeiten sind mit vier Wochen veranschlagt. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die vorübergehende Beeinträchtigung gebeten.
Am Dienstag wurde der Internationale Tag der Großeltern gefeiert. Um ihre Lebensreife und ihre wichtige Aufgabe in der Gesellschaft zu ehren, wurde auf der Plaza del Principe ein Tag für die Großeltern organisiert. Es gab Infos und Tipps zum aktiven Altern.
Ein Flugzeug, das am Dienstagmorgen auf dem Nordflughafen in La Laguna mit Ziel Vigo abgehoben hat, musste kurz nach dem Start nach La Laguna zurückkehren. Ein Passagier hatte ernste gesundheitliche Probleme. Wie in solchen Notfällen üblich, wurde der Luftraum für die Maschine freigemacht, damit sie auf dem kürzesten Weg zurückkehren und landen konnte. Der Notarzt wartete bereits.
Nachbarn kümmerten sich am Montag um zwei Kinder im Alter von zwei und elf Jahren, die von ihrer Mutter stundenlang auf einem verlassenen Grundstück zurückgelassen wurden. Es gab keinen Schatten und kein Wasser. Anwohner gaben den Kindern zu trinken und riefen die Polizei. Sie nahmen die Kinder mit und verständigten die Jugendstaatsanwaltschaft. Später meldete sich die 45-jährige Mutter, weil sie ihre Kinder nicht mehr fand. Sie wurde auf die Wache gebeten. Sie bekam die Kinder zurück, aber das Jugendamt ist informiert.
Ein Rettungshubschrauber rettete am Dienstag vier Teenager, drei davon waren minderjährig, an der Playa de Ocadilla in La Laguna. Der Strand ist nur vom Atlantik aus zu erreichen. Die Teenager gelangten mit einem Zodiac an den Strand, welches auf dem Wasser Probleme hatte. Sie erreichten den Strand, kamen aber nicht mehr weg. Alle Vier wurden unversehrt zum Hubschrauberlandeplatz in La Guancha geflogen.
Der Stromversorger Endesa hat angekündigt, dass einer der beiden Schornsteine am Wärmekraftwerk in La Caletillas bei Candelaria im letzten Trimester dieses Jahres abgerissen werden soll. Das 76,5 Meter hohe Ungetüm kommt weg und ist damit auch ein Symbol für den schrittweisen Umstieg auf erneuerbare Energiequellen. Auch auf Gran Canaria soll in der Anlage von Jinámar der kleinere der beiden Schornsteine weichen.
Zwei Brüder haben am Dienstagabend eher zufällig einen Erdrutsch an der Küste von Icod de los Vinos beobachtet und mit dem Handy gefilmt. Der Erdrutsch ereignete sich am Küstenabschnitt, der als Morena bekannt ist. Das nationale geographische Institut IGN kennt diese Gegend nicht im Speziellen, betonte aber, dass Erdrutsche dieser Art im Bereich des Normalen sind.
Mal wieder kursiert offenbar eine Fake-News durch die sozialen Medien. Angeblich soll es verboten werden, Sandburgen an den Stränden in Arona zu bauen. Das ist natürlich in einer kinderfreundlichen Gesellschaft ein echter Aufreger. Aber die Gemeinde Arona meldete sich zur Stelle und betonte, dass es dieses Verbot weder gibt noch geplant ist.
In Arona wird die Tagesstätte für Senioren in Los Cristianos nach der pandemiebedingten Schließung wieder in Betrieb genommen. Ab dem 1. August geht es los und ab Mittwoch (27. Juli) werden Anmeldungen für zehn freie Plätze entgegengenommen. Interes-senten können sich an die E-Mail residenciamayores@adesau.org wenden.
Auf La Gomera wurde ein neues Müllauto in die Flotte integriert. Es ist aus nicht kontaminierenden Materialien gebaut, geräuscharm und kann seitlich beladen werden. Das Besondere ist allerdings, dass es für fünf verschiedene Müllarten über eigene Sektionen verfügt.
Am Dienstagmorgen brach am Hafen von Los Cristianos ein 61-jähriger Mann mit ei-nem Herzstillstand zusammen. Polizisten der Hafenpolizei und ein zufällig anwesender Sanitäter konnten den Mann durch einen Defibrillator zurückholen. Er wurde ins Kran-kenhaus gebracht. Dank der Defibrillatoren, die in Sportstätten und öffentlichen Gebäu-den vorhanden sind, können Leben gerettet werden.
In der Bibliothek und in den Kulturzentren der Gemeinde Antiqua werden vom 1. August bis zum 7. September kostenlose Nachhilfestunden angeboten. Dort können Schüler*innen, die in einem oder mehreren Fächern durchgefallen sind, lernen und am Ende der Ferien eine gesonderte Prüfung ablegen. Wenn sie bestehen, werden sie doch noch versetzt.