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Am Donnerstag (24. November) um 18.30 Uhr wird in Santa Cruz zum ersten Mal die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet. Bis zum 5. Januar werden zahlreiche Aktivitäten in der Innenstadt angeboten. Insgesamt 37.000 Weihnachtssterne zaubern weihnachtliche Blütenpracht.
Am Dienstag besucht der Bürgermeister der Hauptstadt, José Manuel Bermúdez, eine Ausstellung über Obdachlose auf der Rambla. Er würdigte die Arbeit der Mitarbeitenden in den Sozialdiensten und betonte, dass es durch Schicksalsschläge jedem passieren könne, dass sich sein Leben von heute auf morgen verändert. Das soll durch die Ausstellung sichtbar gemacht werden.
Eine 20-jährige Frau ist am Dienstagnachmittag um 15.30 Uhr von der Brücke Guajara auf die Nordautobahn TF-5 gestürzt. Sie wurde schwer verletzt ins Universitätskrankenhaus in La Laguna gebracht. Die Umstände, die zu dem Vorfall führten, sind derzeit noch unbekannt.
Seit Montag werden am Nordkrankenhaus in Icod de los Vinos ambulante Operationen im Bereich der plastischen und dermatologischen Chirurgie, der Urologie und Gynäkologie sowie der Augenheilkunde durchgeführt. Diese Operationen ermöglichen es, dass die Patienten noch am selben Tag nach Hause zurückkehren können. Die Wartelisten verkürzen sich durch diese Eingriffe enorm.
Das historische Wasserleitungssystem im Ortsteil Colombo in La Orotava wird restauriert. Dank dieser Wasserkanäle wurde die erste Stromgewinnungsanlage auf Teneriffa betrieben. La Orotava war am 1. Dezember 1894 die erste Gemeinde, in der es elektrischen Strom gab.
Am vergangenen Wochenende waren über 700 Radsportler aus elf Nationen am Start, um an dem Rennen „Giro d’italia Ride Like a Pro“ teilzunehmen. Zwei Etappen über 110 und 67 Kilometer durch die Gemeindegebie-te von Adeje und Arona und 4.500 Meter Höhenunterschied haben die Sportler bewäl-tigt. Stefano Garzelli, Gewinner der Giro d’Italia 2000 und Botschafter der Veranstal-tung, war begeistert. „Ich war schon oft auf der Insel und trotzdem überrascht mich Te-neriffa immer wieder mit spektakulären Ein-drücken“, erklärte er.
Über ein Jahr nach dem Ausbruch des Tajogaite auf La Palma stößt der Vulkan immer noch täglich 8,4 Tonnen Schwefeldioxid aus. Das haben die Messungen des vulkanologischen Instituts ergeben.
Der Abgeordnete Jesús Ramos aus La Gomera fordert mehr wirtschaftliche Förderung für die kleineren Inseln. Als Folge der Pandemie findet derzeit ein Metropolen-Effekt statt. Das heißt, Inselbewohner der kleineren Inseln wandern in die Metropolen auf den Hauptinseln ab.
Im Jahr 2018 wurden auf La Palma fast alle Kramer-Sittiche eingefangen, die frei flogen und damit eine Bedrohung für die lokale Vogelwelt waren. Immer wieder treten noch punktuelle Sichtungen auf. Deshalb hat die Umweltbeauftragte María Rodríguez in den nächsten zwei Jahren weitere Kontrollen angekündigt.
Am Montagabend wurde ein 35-jähriger Mann in Arrecife auf offener Straße mit einem Messer angegriffen und an Hals und Oberkörper schwer verletzt. Der Mann verstarb an der Unfallstelle. Nach dem mutmaßlichen Täter wird gefahndet. Opfer und Täter stammen aus Nordafrika.
Der Geographie-Dozent der Universität Carlos III in Madrid, Guillermo Morales Matos, warnt vor der zunehmenden Übervölkerung der Kanarischen Inseln. Insbesondere der beiden Hauptinseln Gran Canaria und Teneriffa. Bis 2033 könnten die Kanarischen Inseln von 2,5 Millionen Menschen bevölkert sein. Dazu kommen rund 600.000 Urlauber täglich. Eine nachhaltige Entwicklung sei so nicht möglich.
Nach zweieinhalb Jahren Forschungsarbeit hat das norwegische Unternehmen Ocean Oasis die Entsalzungsanlage „Gaia“ vorge-stellt. Sie entsalzt Meerwasser mit Wellen-energie. Der Prototyp kann täglich 500 bis tausend Kubikmeter Süßwasser produzieren. Dieser Prototyp soll in den nächsten Jahren so ausgebaut werden, dass er kommerziell genutzt werden kann. SV-AR
Im nächsten Jahr wird voraussichtlich ein neues Tierschutzgesetz verabschiedet. Es sieht unter anderem vor, dass künftig die Haltung von Schildkröten, Nagetieren, exotischen Echsen, Schlangen und Pfirsichköpfchen oder anderen ausländischen Vögeln verboten ist. Hundehalter müssen einen Test machen, dürfen maximal vier Hunde halten und als Privatpersonen nicht züchten. Hunde dürfen maximal 24 Stunden alleine gelassen werden.
Die kanarische Regierung hat am Freitag die Finanzierung des Projekts Artropocan in Hö-he von 22.500 Euro verabschiedet. Das Projekt sieht die Zucht von Insekten vor, die als Ersatz für proteinhaltige Mehle zu Trockenfutter verarbeitet werden. Sie können sowohl wiederkäuenden als auch anderen Tieren verabreicht werden und sollen die hohen Futterkosten abfangen.
Das Kinderhilfswerk UNICEF sieht bei einem von sieben Kindern die mentale Gesundheit in Gefahr. Weltweit bringt sich alle elf Minuten ein Kind im Alter zwischen zehn und 19 Jahren um. Das ergab eine Studie aus dem letzten Jahr. Auch auf den Kanarischen Inseln nimmt die Zahl der Minderjährigen mit psychischen Problemen zu. Die Pandemie hat diese Tendenz verstärkt.
Die Allgemeinmediziner der kanarischen Gesundheitsversorgung sind völlig überlastet. Patienten müssen bis zu zehn Tage auf einen Termin warten. Viele kommen deshalb ohne Termin und verursachen damit prall gefüllte Wartezimmer. Ein Arzt muss an einem Arbeitstag bis zu 55 Patienten behandeln. Das ist eindeutig zu viel. Sie hoffen auf eine Lösung, ohne in Streik treten zu müssen.
Aufgrund der Energiekrise wird in Europa im Moment weniger Gemüse angebaut. Deshalb sind die kanarischen Tomaten derzeit besonders gefragt. Die Landwirte rechnen damit, in dieser Saison rund 50.000 Tonnen Tomaten zu exportieren. Das sind rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Transportunternehmen forderten bei einem Treffen mit Politikern mehr Unterstützung. Unter anderem soll der Fahrtenschreiber abgeschafft werden, der fehlerhaft ist und für die Unternehmen teils hohe Sanktionen verursacht. Es fehlt an Fahrern und Kühltransporter müssen eine Inspektion durchlaufen, die es auf dem Archipel gar nicht gibt. „Es ist, als müsstest du dein Fahrzeug durch den TÜV fahren, aber die Station existiert überhaupt nicht“, klagen die Unternehmer. Sollte es vor dem 28. November zu keiner Einigung kommen, drohen sie mit einem unbefristeten Streik.
Die Bürgermeisterin von Telde, Carmen Hernández, hat für die Weihnachtszeit ein umfangreiches Weihnachtsprogramm mit über 60 Veranstaltungen und Aktivitäten angekündigt. Nach der Pandemie soll endlich wieder richtig gefeiert werden.
Die Montagsziehung der staatlichen Lotterie Bonoloto hat einer Person aus San Bartolomé de Tirajana fünf Richtige und damit einen Gewinn von über 150.000 Euro gebracht. Die erste Gewinnkategorie blieb unbesetzt und deshalb sind nun drei Millionen Euro im Jackpot.