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Die Policia Local von Granadilla de Abona hat in der letzten Woche zwei Personen gestellt, denen wiederholter Diebstahl von öffentlichem Eigentum im Wert von 35.000 Euro vorgeworfen wird. Die Diebe hatten es auf Metall abgesehen, welches sie dann weiterverkauften.
Die Lokalpolizei von Yaiza hat mehrere Einbrüche und Diebstähle in Ferienwohnungen aufgeklärt. Offenbar wurden sie von zwei 16-Jährigen verübt. Bei ihnen wurde das Diebesgut sichergestellt und den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben. Die beiden Jugendlichen wurden der Jugendstaatsanwaltschaft übergeben.
Auf La Gomera wurden am Samstag die Fischerfrauen, die schon immer die Fische, die ihre Männer gefangen hatten, verkauften ,jetzt geehrt. Sie spielten damit eine große Rolle und bis heute sind sie wichtige Pfeiler der Fischwirtschaft, vor allem in Valle Gran Rey und in Playa de Santiago in Alajeró. Unter anderem wurde Ana Rosa Mesa in einem Videoclip hervorgehoben, die die erste und bislang einzige Kapitänin eines Fischerbootes war. Ihre Kollegen hätten sie immer respektiert, erzählt sie. Inzwischen ist sie Rentnerin.
In Kürze beginnen die Befestigungsarbeiten am Aussichtspunkt Mirador de la Peña auf El Hierro, der von dem Landschaftsarchitekten César Manrique geschaffen wurde. Der Aussichtspunkt ist als Kulturgut anerkannt. In Kürze soll mit Befestigungs- und Pflasterarbeiten begonnen werden, die die Zufahrt und Nutzung sicherer machen. Die Arbeiten sind mit 40 Tagen veranschlagt.
Auf Vorschlag der CaixaBank erwägen spanische Finanzinstitute derzeit, die Hypothekenzahlungen für ein Jahr einzufrieren, um die Auswirkungen der steigenden Zinsen, aber auch die durch den russischen Einmarsch in der Ukraine ausgelösten Preissteigerungen abzufedern.
Die Kanarischen Inseln sind die spanische Provinz mit der höchsten Armutsrate. Das haben Studien des European Anti-poverty Network (EAPN, Europäisches Anti-Armuts-Netzwerk) ergeben. Das bedeutet, dass der Haushalt weniger als 454 Euro für den Konsum zur Verfügung hat. Ende letzten Jahres waren 365.055 Inselbewohner betroffen. Insgesamt 37,8 Prozent der Bevölkerung waren von Armut oder sozialem Ausschluss bedroht.
Am vergangenen Donnerstag informierten Flüchtlinge, die in einem Zodiac auf dem Weg zu den Kanarischen Inseln waren, Familienangehörige über ein Leck im Boot. Seenotrettungskräfte wurden aktiviert. Als diese das Boot auf marokkanischer Seite im Atlantik fanden, war es bereits halb unter Wasser. Es wurden 30 Überlebende gerettet. Ursprünglich waren 52 Menschen auf dem Boot. Von einem weiteren Boot, das mit 55 Personen auf der Kanaren-Route unterwegs war, fehlt jede Spur.
Im September zeigten die Maßnahmen wie die Steuersenkung auf Strom, Energie und Treibstoff erste Erfolge. Während die Inflation im Sommer noch bei rund elf Prozent lag, sank sie im September auf 8,9 Prozent. Das gab das spanische Statistikamt bekannt. Ungebremst steigen derzeit noch die Kosten für Lebensmittel.
Erst brachte das Sturmtief Hermine Starkregen nach Gran Canaria und in dieser Woche kamen weitere heftige Regenfälle dazu. Das war für die Abwasserleitungen zu viel und deshalb ist nun der Barranco de Tamaraceite in Las Palmas mit Abwasser überschwemmt und stinkt zum Himmel. Anwohner klagen über Gestank und eine Fliegenplage.
Die Polica Nacional von Telde hat einen 51-jährigen Mann vor seiner Wohnung im Stadtteil Las Remudas abgefangen, nachdem er mit einer Maschine aus Marokko gelandet war. Der Mann hatte 59 mit Haschisch gefüllte Kapseln geschluckt.
Vor dem Wochenende wurde der Weg zwischen Valle de los Nueve und San José de Longueras in Telde wegen Wartungsarbeiten gesperrt. Während des Tropensturms Hermine ist es dort Ende September zu mehreren Erdrutschen gekommen. Am Wochenende werden weitere heftige Regenfälle erwartet. Die Wanderer werden gebeten, die Absperrung zu respektieren. Ab der nächsten Woche werden auf einer Länge von rund einem Kilometer Aufräumarbeiten stattfinden.
Der Bürgermeister von Santa Cruz, José Manuel Bermúdez, hat 144.000 Euro bereitgestellt, um vulnerablen Personen den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr zu ermöglichen. Über das Sozialamt werden Busfahrscheine ausgegeben.
Nach monatelanger Vorarbeit hat die Guardia Civil im Rahmen der Operation „Green Week“ an 19 Stellen zugeschlagen und 25 Personen festgenommen. Die Zugriffe erfolgten auf El Hierro, La Gomera, La Palma und auf Teneriffa. Insgesamt wurden dabei 1.166 Marihuana-Pflanzen sowie 77 Kilogramm Blütenköpfe sichergestellt.
Ein 33-Jähriger wurde kürzlich von der Policia Nacional aus Santa Cruz festgenommen. Der Mann hatte zuvor den Notruf 112 angerufen und gedroht, den aktuellen Partner seiner Ex-Freundin umzubringen. Vor dem Haus des mutmaßlichen Opfers in Tacoronte wurde der Angreifer festgenommen. Offenbar gab es schon seit längerem Streit und Drohungen gegen den Neuen an der Seite seiner Ex-Freundin.
Mehrere Erdrutsche haben am Freitagmorgen im Anagagebirge für Schäden gesorgt. Die Landstraße TF-12 bei Casas de la Cumbre musste wegen mehrerer entwurzelter Bäume gesperrt werden. Auch die Stromleitung wurde dabei beschädigt. Straßenbautrupps haben sich sofort ans Werk gemacht um zu räumen.
Vor dem Wochenende besuchte Teneriffas Inselpräsident Pedro Martín die Gemeinde La Guancha, um sich das Problem auf der Carretera El Roque anzusehen. Dort war ein gewaltiger Felsbrocken auf eine viel befahrene Straße gestürzt. Die Straße führt unter anderem zum neuen Friedhof und zur Grundschule Plus Ultra. Bürgermeister Antonio Hernández hat die Inselregierung um Hilfe gebeten. „Die Steilwand abzusichern wird eine schwierige und kostspielige Angelegenheit, aber gemeinsam werden wir das schaffen“, meinte Martín.
Die kanarische Baumarkt-Kette Chafiras verstärkt seine Expansion in die digitale Welt. Seit der pandemiebedingten Intensivierung der Online-Präsenz konnte das Unternehmen seine Umsätze verdreifachen. Aufgrund der großen Lagerhaltung können Bestellungen innerhalb von 24 bis 72 Stunden ausgeliefert werden.
Wegen des schlechten Wetters wurde die am Wochenende geplante Exposaldo-Messe auf La Gomera verschoben. Sie soll nun im November nachgeholt werden. Ein konkreter Termin steht noch nicht fest.
Am Strand im Ortsteil Pozo Negro wurde am Freitag eine unechte Karettschildkröte ins Meer entlassen. Das Tier war verletzt aufgefunden und von Mitarbeitenden des Umweltschutzamtes aufgepäppelt worden. Kinder der Grundschule CEIP Triquivijate und ihre Mütter waren bei der Freilassung dabei. Schnell war das Tier im Atlantik verschwunden und alle wünschten ihr eine gute Reise.
Bis zum Jahr 2037 könnte die Bevölkerung auf den Kanarischen Inseln von derzeit rund 2,2 Millionen Menschen auf 2,6 Millionen wachsen. Das birgt soziale, umweltpolitische und wirtschaftliche Probleme, die bedacht und gelöst werden müssen. Hauptursache für das Wachstum wird der Zuzug sein. Die Geburtenrate, davon geht das statistische Institut derzeit aus, wird weiterhin niedriger als die Sterberate sein.