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Nur ein Streifenwagen für Arrecife

Nur ein Polizeiauto patrouilliert derzeit in Arrecife. Das klingt wie ein Schildbürgerstreich, aber in Lanzarotes Hauptstadt ist das die Realität. Die übrigen Autos sind alle defekt. Die meisten sind älter als zehn Jahre und dementsprechend altersschwach. Die Stadt hat zwar einen Vertrag für Werkstätten die die Polizeiflotte warten sollen ausgeschrieben, aber noch nicht vergeben. Derweil werden Autos punktuell in private Werkstätten gebracht oder Dienstfahrzeuge aus anderen Abteilungen bereitgestellt. Diese allerdings sind nicht mit Blaulicht und Schutzgitter ausgerüstet und daher nur bedingt geeignet. Während der Pandemie wurden sogar normale Mietautos angemietet. Die Bürgermeisterin Eva de Anta prüft nun auch eine Art „Renting“, um die Flotte zu erneuern, sodass die Vermieter für die Wartung der Fahrzeuge zuständig sind.

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Das ist aber auch ein feiner Käse...

Der Vizepräsident der Insel, José Adrián Hernández Montoya, lobte die Käse-Produzenten der Insel für ihre ausgezeichnete Leistung. Der Käse von La Palma ist für seine gute Qualität, weit über die Insel hinaus bekannt. Allein 58 von 194 Käsesorten, die in diesem Jahr zum Wettbewerb Agrocanarias 2020 eingereicht wurden, kamen aus La Palma. Sie räumten je vier Gold- und Silbermedaillen ab.

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Forscherteam auf El Hierro

Ein wissenschaftliches Team der kanarischen Universitäten will auf El Hierro ehrgeizige Forschungsarbeiten vornehmen. Es geht um die Herkunft der Ureinwohner der Insel, die Bimbaches genannt werden. Das Team wird unter anderem  anthropologische Proben aus den Grabstätten von Echedo, El Julan, La Lajura, Letime und Punta Azul untersuchen.
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Küsteneinsatz

Die Gemeinde Valle Gran Rey hat einen Reinigungsstrupp für die Küste eingestellt. Das sechsköpfige Team soll in den nächsten drei Monaten die gesamte Küste, den Strandbereich und die nähere Umgebung reinigen und desinfizieren. Insgesamt 65.000 Euro wurden dafür bereitgestellt.

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Düstere Prognose der Unternehmer

Der Verband der kanarischen Unternehmer hat eine keine guten Nachrichten. Rund 97.000 Arbeitnehmer sind von der Kategorie aktiv in inaktiv gesunken und rund 140.000 Mitarbeiter befinden sich noch in der Kurzarbeit. Würden sie alle arbeitslos, wäre das eine Arbeitslosenquote von fast 40 Prozent. Das will wirklich keiner....

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Travellers‘ Choice Awards 2020 für Binter

Die regionale Fluggesellschaft Binter ist von den Nutzern von TripAdvisor zur besten Fluglinie Spaniens gewählt worden. Seit 2018, und damit seit drei Jahren in Folge, erhält die kanarische Fluggesellschaft diese Auszeichnung. Die meisten Fluggäste bewerten Binter Canarias mit exzellent oder sehr gut. Außerdem wurde die Fluglinie von den Nutzern der Plattform TripAdvisor unter die am meisten zu empfehlenden europäischen Regionalfluglinien gewählt.

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Fallen die Briten über ihre eigenen Füße ?

Der Unternehmerverband der Kanaren befürchtet durch die Quarantäne Regelung der britischen Regierung einen weiteren Wirtschaftseinbruch. Aber nicht nur für sich, sondern auch für die britischen Reiseveranstalter und –büros sowie für die eigenen Fluggesellschaften. Gerade haben sie die Flugpläne hochgefahren und schon kommt die Vollbremsung. Ein sinnvolles Planen ist so unmöglich. Oder ist das ganze Theater vielleicht nur eine Trumpfkarte der britischen Regierung im Kampf um die Brexit Bedingungen der EU? Das allerdings wäre ein schmutziges Spiel, ausgetragen auf dem Rücken der kanarischen und britischen Tourismusbranche.

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Wettstreit um Impfstoff

In mehreren Forschungslaboren geht das Rennen um einen Impfstoff gegen COVID-19 in die entscheidende Runde. Die amerikanischen Konzerne Moderna und Pfizer beginnen in Kürze mit einer Testphase an rund 30.000 Freiwilligen. Sollte sie gut verlaufen, könnte möglicherweise schon ab November ein Impfstoff bereitstehen. Eine gute Nachricht für die gebeutelte Tourismusbranche. Gerade die kanarischen und spanischen Urlaubsgebiete haben in dieser Woche durch den Rückzug der Briten einen bitteren Dämpfer erlitten.
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ERTE - Verlängerung - unbedingt

Die kanarische Abgeordnete für Wirtschaft, Wissen und Arbeit, Elena Máñez, verspricht den kanarischen Unternehmern, dass sie sich vehement für eine Verlängerung des Kurzarbeiter-Programms ERTE einsetzen wird. In ihren Augen ist dieses Instrument für zahlreiche Unternehmen überlebenswichtig und die einzige Möglichkeit um Arbeitsplätze zu erhalten.

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Podenco in Wassertank gefangen

Feuerwehrleute und Lokalpolizisten retteten eine Podenco-Hündin, die vermutlich drei Tage lang in einem Wassertank in Santa Brígida gefangen war. Sie mussten zuerst das Vertrauen des verängstigten Tieres gewinnen, ehe sie die Hündin in Sicherheit bringen konnten. Sie wurde hungrig und dehydriert auf die Polizeiwache gebracht. Dank eines Chips konnte der Besitzer ausfindig gemacht werden. Bevor er das Tier zurück erhält, muss er erklären, wie die Hündin überhaupt in diese Lage kommen konnte. Erst dann wird entschieden, ob er sie mitnehmen kann.

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Katze im Müll

Noch einmal hat der Mensch bewiesen, dass er das schlimmste Raubtier der Welt ist.

In Jinamár fand eine Anwohnerin eine Katze, der die Augen ausgestochen wurden. Die kleine Siamesin war noch nicht einmal einen Monat alt, als sie „entsorgt“ wurde. Die Retterin bietet der kleinen Katze nun einen Platz auf Lebenszeit, sobald die tierärztliche Behandlung abgeschlossen ist. Die Frau erzählt auch, dass Misshandlung und Tötung von Tieren in Telde, Santa Lucía und Sardina del Sur und Santa Brígida oft vorkommen, bis hin zu Tieropfern für fragwürdige Rituale. Der Tierschutzverein leales.org fordert strengere Gesetze.

Wir auch !

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Richter in Mutterschutz

Erstmals wurden einem Richter auf den Kanaren nach der Geburt seines Sohnes,  16 Wochen Mutterschutz zugesprochen. Dieser Fall ist deshalb einzigartig, weil eine Leihmutter das Kind ausgetragen hat. Eigentlich ist das in Spanien verboten. Da der Richter aber der einzige Elternteil ist, wurde das Kindeswohl und das Recht, eine enge Beziehung zur eigenen Familie aufzubauen, über seine illegale Herkunft gestellt. Die beiden haben nun vier Monate Zeit um sich kennenzulernen.

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Fußgänger im Tunnel

Nachdem erst am Montagmorgen ein Rollstuhlfahrer den Verkehr im Tunnel La Laja aufgehalten hat, verursachte am Mittwochmorgen ein Fußgänger einen erheblichen Stau auf der GC-1 in Richtung Süden. Die Lokalpolizei stoppte den Verkehr komplett, während die Guardia Civil den Mann aus dem Tunnel und damit aus der Lebensgefahr holte.

Was ist auf Gran Canaria nur los? Vielleicht eine neue, blödsinnige Mutprobe?

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Automatenräuber dingfest gemacht

Die Guardia Civil hat vergangene Woche einen 45-jährigen Spanier festgenommen, der bereits Ende Mai eine Frau überfallen haben soll. Das Opfer hatte an einem Geldautomaten Geld abgehoben, als sie plötzlich von hinten überfallen und an der Kehle gepackt wurde. Der Angreifer versuchte ihr das Bargeld zu entreißen. Sie wehrte sich und schlug den Mann in die Flucht. Aufgrund einer Mundschutzmaske war die Identifizierung schwierig. Trotzdem wurde der Fall nach wochenlanger Ermittlungsarbeit aufgeklärt und der vorbestrafte Verdächtige festgenommen.
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Party auf dem Friedhof

Gleich 16 auf einen Streich – so viele Strafzettel stellte die Policia Local von Santa Cruz aus. Eine Gruppe Jugendlicher hatte am Friedhof San Rafael und San Roque eine Party gefeiert, ohne Mundschutz und Abstand versteht sich.

Wer nicht hören will muss zahlen !

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Fußgängerin angefahren

Am Mittwochmorgen um 8.10 Uhr wurde auf der Plaza vor dem afrikanischen Markt in Santa Cruz eine 80-jährige Fußgängerin angefahren. Sie wurde mit Kopf- und Armverletzungen ins Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de África gebracht.

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Wohnung für Obdachlose

Die Stadt Santa Cruz hat eine Sozialwohnung im Stadtteil La Salud vorgestellt, in der künftig vier obdachlose Menschen wohnen können. Im August wird eine weitere Wohnung für vier Personen in der Stadtmitte bereitgestellt. Auf diese Weise möchte die Stadt obdachlose Menschen von der Straße bekommen und ihnen ein Chance zur Wiedereingliederung in ein bürgerliches Leben ermöglichen.

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Lokale Hilfe

Die Gemeinde Santa Úrsula will ansässigen Selbstständigen und Kleinunternehmern helfen, die Krise zu überstehen. Deshalb wurden 240.000 Euro als Finanzspritze bereitgestellt. Es werden 600 oder 350 Euro in Form von Subventionen ausbezahlt.

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Kein normales Flüchtlingsboot

Das Boot, das am vergangenen Freitag 13 Flüchtlinge an die Playa Chica von Santiago del Teide gebracht hat, war kein normales Flüchtlingsboot. Der gute Zustand der Migranten und die trockene Kleidung weckte das Misstrauen der Polizei. Wie die Guardia Civil inzwischen herausfand, sind es Seeleute, die auf dem spanischen Boot „Nuevo San Luis“ angeheuert hatten. Es ist am 22. Juni im Senegal ausgelaufen. Von der 18-köpfigen Besatzung sind nur drei, inklusive Kapitän, Spanier. Die übrigen stammen aus dem Senegal, Guinea Conakry und Mali. Sie nutzten eine Schlafphase des Kapitäns und das vorgeschriebene Rettungsboot, um die Nähe zu Teneriffa zur Flucht zu nutzten. Das Hauptboot wurde nach einem Coronafall am Auslaufen gehindert, wie Radio Europa berichtete. Die Zusammenhänge wurden erst nach und nach bekannt.

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Vier Verhaftungen im Cannabis-Club

In Arona wurden drei Männer und eine Frau im Alter von 19 bis 24 Jahren wegen mutmaßlichen Drogenhandels verhaftet. Die Policia Nacional hatte einen Hinweis erhalten, dass die Verdächtigen Urlaubern auf der Straße den Cannabis Club vorstellten. Sie ließen sie glauben, dass sei auf den Kanarischen Inseln legal. Die Polizei sammelte Beweise und griff dann zu. Vier Personen, darunter der Club-Chef, wurden festgenommen. Es wurden mehr als zwei Kilogramm Marihuana, 40 Gramm Haschisch, 922 Euro und 122 britische Pfund sichergestellt. Außerdem wurde eine Preisliste beschlagnahmt, auf der die Drogen und die jeweiligen Preise aufgeführt waren.

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