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Hoher Wellengang ist für Surfer jeder Art ein Spaß und eine Herausforderung zugleich. Im letzten Jahr sind 23 Body-, Kite- oder Windsurfer in Seenot geraten. Davon sind fünf verstorben, einer wurde schwer und vier mittelschwer verletzt geborgen. Auch in diesem Jahr ist bereits ein Windsurfer tödlich verunglückt und ein weiterer gilt vor der Küste von Fuerteventura als vermisst. Deshalb bitte auch beim Wassersport sehr vorsichtig sein!
Die Inflation betrug auf den Kanarischen Inseln im April 5,5 Prozent. Auf dem Archipel sind vor allem die Preise für Schuhe und Textilien gestiegen. Demgegenüber hat sich die Teuerung der Lebensmittel auf 12,9 Prozent leicht abgeschwächt. In den letzten Monaten lag sie bei Lebensmitteln teilweise bei 16 Prozent.
Am Sonntag (14.Mai) um 20 Uhr wird im Gran Canaria Stadion das Spiel UD Las Palmas gegen Villareal B ausgetragen. Es wird eine großer Fan-Andrang von beiden Seiten erwartet. Deshalb setzt das Busunternehmen Guaguas Municipales ab 17 Uhr Sonderbusse ein, die ab dem Hafen oder ab dem Teatro Pérez Galdós zum Stadion fahren.
Vor rund 10.000 Zuschauern holte sich die Drag Queen „Isabella y punto“ vor dem Wochenende unter acht Kandidatinnen den Titel der Drag Queen der Maspalomas Pride 2023. Der Gewinn wurde mit tausend Euro und einem stürmischen Applaus bejubelt.
Am Freitag trieb zwischen den Stränden Playa de Amadores und Mogán auf Gran Canaria die Leiche eines Mannes im Atlantik. Die Stelle war nur fünf Meter von der Küste entfernt und schwer zugänglich. Deshalb barg die Feuerwehr den Mann und brachte ihn zum Boot der Seenotrettung. Bei dem Toten handelt es sich um einen 58-jährigen Deutschen. Der Rettungsdienst konnte ihn nicht mehr wiederbeleben.
Am Freitag entdeckte die Besatzung des Öltankers „Almy Galaxy“ etwa 207 Kilometer von der kanarischen Küste entfernt östlich von Cap Bojador (Sahara) zwei Männer in einem Zodiac. Sie nahmen sie an Bord und verständigten die kanarische Seenotrettung. Ein Hubschrauber holte die beiden Migranten ab und brachte sie nach Arguineguín. Die beiden Männer waren alleine an Bord. Ungewiss ist allerdings das Schicksal der Menschen, die vor zwei Wochen in der Nähe von Dakar im Senegal abgelegt haben und bislang nirgendwo angekommen sind. SV-AR
Die Policía Nacional hat spanienweit 69 Personen festgenommen, darunter auch Verdächtige auf Teneriffa, und ermittelt gegen 25 weitere Verdachtspersonen. Der kriminellen Bande wird vorgeworfen, einen sogenannten Bot in das System der Policía Nacional eingeschleust zu haben. Der Bot leitete Ausländer, die einen Termin machen wollten, automatisch um. Für die sonst kostenlose Terminvergabe mussten die Betroffenen zwischen 30 und 200 Euro bezahlen, um einen Termin zu erhalten. Inzwischen wurde der Fehler im System behoben.
Auf Teneriffa hat Virginia Trujillo über die Plattform change.org eine Unterschriftensammlung gegen laute Feuerwerke initiiert, um die Lebensqualität für vulnerable Menschen und Haustiere zu verbessern. Stattdessen plädiert sie mit geräuscharmen Feuerwerkskörpern zu feiern oder mit Licht- und Drohnen-Shows. Bislang haben über 250 Menschen die Petition unterschrieben. Schon zum Jahreswechsel hatten Tierschützer aus Teneriffa über 17.000 Unterschriften gegen das Abfeuern von Feuerwerken gesammelt.
Die beiden belgischen Schäferhunde Teno und Jama sind darauf trainiert, Giftköder oder an Gift verendete Tiere aufzustöbern. Sie fanden solche Köder sowohl im Schutzgebiet an der Küste von El Sauzal als auch im Wald bei La Esperanza. In beiden Fällen wurde Gift verwendet, das normalerweise zur Bekämpfung von Rattenplagen auf Fincas und in der Nähe von Wohnhäusern verwendet wird. Es darf allerdings nur in Mülltonnen oder an Plätzen versteckt werden, zu denen nur Ratten Zugang haben.
Der Schandfleck von Bajamar, das verlassene Hotel Neptun, wird endlich abgerissen. Das hat der Stadtrat von La Laguna vor dem Wochenende beschlossen. Das Hotel mit den angrenzenden Bungalows war in den 60er und 70er Jahren eine Referenzadresse. Im Jahr 2019 boten die Besitzer der Stadt eine Renovierung des Komplexes an, die von der Stadt befürwortet wurde. Nachdem drei Jahre lang wieder nichts passiert ist, wurde der Komplex aus Sicherheits- und Hygieneaspekten zur Ruine erklärt. Die Kosten für den Abriss übernimmt zunächst die Stadt, stellt sie aber dann den Besitzern in Rechnung.
An der Kirche Santa Catalina in Tacoronte wurde vor dem Wochenende das letzte Symbol des Franco-Regimes in der Stadt entfernt. Es handelt sich um die Plakette zu Ehren von José Antonio Primo de Rivera. Er war ein faschistischer Politiker und Führer der Falange-Partei, die den Militärputsch Francos unterstützte und wurde 1936 wegen Militärrevolte zum Tode verurteilt. General Franco ließ seinen Namen auf allen Gedenktafeln stehen, die den gefallenen Putschisten gedachten.
Die Stadt Puerto de la Cruz ist noch das ganze Wochenende über im Mueca-Fieber. Am Freitagabend stockte dem Publikum bei Zirkuseinlagen der Atem und Musiker sorgten an verschiedenen Punkten für tolle Unterhaltung. Natürlich gibt es auch wieder neu bemalte Hausfassaden mit urbaner Kunst. Das Festival der Kunst unter freiem Himmel geht noch bis Sonntag und wird von lokalen, nationalen und internationalen Künstlern gestaltet. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
Unter allen Konsumenten, die ein Muttertags Geschenk in lokalen Geschäften in Los Realejos gekauft hatten, wurden fünf Reisen im Wert von 500 Euro nach La Palma verlost. Am Donnerstag wurde in einem spanischen Radiosender je ein Gewinner pro Geschäftszone gezogen und verkündet. Eine Auszeit auf La Palma ist den glücklichen Gewinnern gewiss.
Auf der Landstraße TF-38 oberhalb von Guia de Isora auf dem Weg zum Teide kollidierten am Freitagmittag ein PKW und ein Quad. Eine 38-jährige Frau und ein gleichaltriger Mann erlitten Kopfverletzungen und wurden ins Krankenhaus Hospiten Sur gebracht.
Am Freitagmorgen wurde der Notruf 112 von einer 40-jährigen hochschwangeren Frau aus Arona angerufen. Sie war zuhause und die Wehen hatten eingesetzt. Als die Rettungssanitäter vor Ort eintrafen, war die Geburt bereits so weit fortgeschritten, dass die Mutter nicht mehr transportiert werden konnte. Per telefonischer Anleitung und mit viel Emotion entbanden die beiden Sanitäter ein kleines Mädchen und brachten anschließend Mutter und Baby ins Südkrankenhaus in Arona. Beiden geht es gut.
Das drei Monate alte Baby, das am 29. April auf Fuerteventura gestorben ist, starb tatsächlich an den Folgen von Kokain und Gewalt. Das Baby litt unter einer schlimmen Windeldermatitis, weil es zu lange in nassen Windeln liegen musste. Seit seiner Geburt wurden ihm nie die Fingernägel geschnitten oder gesäubert und es erhielt etwa nur die Hälfte der Nahrung, die es hätte bekommen sollen. Der Vater befindet sich in Untersuchungshaft auf Lanzarote, die Mutter darf die Insel Fuerteventura nicht verlassen. Einen Unfalltod, wie von den Eltern behauptet, schließen die Ermittler aus.
Vertreter des Rathauses in Granadilla de Abona stritten vor dem Wochenende ab, dass es eine Anzeige der Umweltaktivisten Salvar La Tejita gegen den Bürgermeister, zwei Gemeinderäte und einen Beamten gäbe. Die Aktivisten würden falsche Informationen streuen und die Justiz instrumentalisieren. Bislang läge im Rathaus keine Information über eine Anzeige vor.
Am Donnerstag gerieten zwei Schwimmer an der Playa de los Molinos in Puerto del Rosario in Seenot. Die Crew eines Rettungshubschraubers nahm die beiden an Bord und brachte sie in Sicherheit. Sie waren glücklicherweise unverletzt.
Auf El Hierro wurde der Plan zur Prävention, Beobachtung oder zum Löschen von Waldbränden verabschiedet. Der Jahresplan soll dem Wald den größtmöglichen Schutz bieten und die Menschen für verantwortungsvolles Tun sensibilisieren. Die höchste Waldbrandgefahr besteht auf El Hierro vom 15. Juni bis zum 15. Oktober.
Auf der Flugmesse „Routes 2023“, die derzeit in Polen läuft, wurden die Kanarischen Inseln von den Fluggesellschaften zum Gewinner der Wintersaison in Europa gekürt. Keine andere europäische Destination konnte ihre Flugkapazitäten so aufstocken, wie die Kanaren. Für die Wintersaison werden 9,3 Millionen Flugplätze zur Verfügung gestellt. Das sind über 30 Prozent mehr als noch vor der Pandemie.