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Alle Kanarier fühlen mit den Palmeros

Am Mittwoch um 12.29 Uhr wurde auf La Palma ein Beben der Stärke 3,5 auf der Richterskala im Süden von El Paso registriert. Es war das bisher stärkste Beben und das Epizentrum befand sich in nur sieben Kilometer Tiefe. Auch die Erdoberfläche hat sich um sechs Zentimeter verformt. Insgesamt hat es seit Samstag über 920 Beben gegeben.

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Vulkanologen mahnen zur Ruhe

Die Experten des wissenschaftlichen Rats, Pevolcan, gaben am Mittwoch bekannt, dass sich die Aktivitäten unter der Erdoberfläche verstärkt haben und eine Eruption nicht ausgeschlossen werden kann. Trotzdem mahnen sie zur Ruhe. Ein Ausbruch des Vulkans  ist nicht zwingend die Konsequenz. Auch La Palmas Inselpräsident Mariano Hernández Zapata bleibt ruhig. Die Menschen auf La Palma seien das Leben mit dem Vulkan gewohnt. Noch bleibt die Ampel auf Gelb und die Wanderwege in der Cumbre Vieja offen. Nach Einschätzung der Experten besteht derzeit vulkanische Aktivität, die zu einem Ausbruch führen könnte. Ob das in Wochen, Monaten oder sogar Jahren sein wird, kann man derzeit noch nicht absehen.

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Vorbereitung ist alles

Menschen, die auf Vulkaninseln wie dem kanarischen Archipel leben, wissen, dass seismische Aktivitäten jederzeit auftreten können. Wichtig ist es in akuten Situationen wie auf La Palma einen Notkoffer gepackt zu haben. Man sollte wissen, wie Strom, Gas  und Wasser abgeschaltet werden, wo ein sicherer Ort ist zu dem man im Notfall gehen kann, Notrufnummern, Laternen, Batterien und vielleicht eine Pfeife parat haben.

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Täglich Tote auf der Kanarenroute

Die internationale Organisation für Migration (OIM) hat dieses Jahr bis Ende August schon 739 Menschen registriert, die den gefährlichen Weg über den Atlantik nicht überlebt haben. Das heißt, umgerechnet sterben täglich rund zwölf Menschen, während sie versuchen in einfachen Booten die Kanarischen Inseln zu erreichen. Und das sind nur die bekannten Fälle. Die Dunkelziffer ist nach wie vor sehr hoch.

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EU-Fond zur Erholung nötig

Der Abgeordnete Jesús Ramos aus La Gomera betonte am Dienstag, wie wichtig Zuschüsse aus den europäischen Fonds für die Kanarischen Inseln sind. Ohne solche Hilfen könne sich die Wirtschaft nicht erholen. Er betont, dass die Kanarischen Inseln im nächsten Jahr 571 Millionen aus dem EU-Fond bekommen sollten.

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Kanarischer Arzt zur Weltgesundheitsorganisation abberufen

Der kanarische Arzt Amós García Rojas wird Spanien in den nächsten drei Jahren im ständigen Komitee der Weltgesundheitsorganisation vertreten. Er ist Epidemiologe und Präsident des spanischen Impfverbandes. Rojas möchte sich dafür einsetzen, dass die ganze Welt ausreichend mit Impfstoffen versorgt wird.

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In Melenara geht es endlich weiter

Die Verbreiterung der Straße nach Melenara im Gemeindegebiet von Telde geht endlich weiter. Aus Gründen, auf die die Inselregierung keinen Einfluss hatte, wurden die Arbeiten eingestellt, nachdem 70 Prozent der Arbeit getan war. Die Arbeiter der Baufirma streikten, weil sie keine Lohnzahlungen erhalten haben. Jetzt übernimmt das Bauunternehmen Lopesan, um das begonnene Projekt zu Ende zu bringen. Knapp 428.000 Euro werden in den Endspurt investiert. Weitere 380.000 Euro folgen für den zweiten Abschnitt. In dieser Phase sollen ein Gehweg und ein Parkplatz für 156 Fahrzeuge entstehen.

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Mutmaßlicher Mörder verhaftet

Polizisten der Guardia Civil nahmen am Dienstagabend in Cruce de Sardina in Vecindario David José R.P. fest, der verdächtigt wird, mit der verkohlten Leiche  an den Gewächshäusern in Pozo Izquierdo  etwas zu tun zu haben. Radio Europa berichtete. Vermutlich hat er den Toten in seiner Wohnung umgebracht und dann ins Auto geschleppt. David, der auch „El adoptado“ genannt wird, ist der Polizei bereits bekannt. Derzeit sind die Ermittlungen noch unter Verschluss. Weitere Festnahmen werden nicht ausgeschlossen.

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Geld für Sozialprojekte

Die Inselregierung von Teneriffa verteilt unter den Gemeinden 6,8 Millionen Euro Soforthilfe, damit sie Notlagen vor Ort lindern und Hilfen auszahlen können. Die Pandemie hat viele Familien auf den Kanarischen Inseln hart getroffen.

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Konsum-Bonus geht in die zweite Runde

Nachdem der Bono de Consumo so gut angekommen ist, wird die Initiative wiederholt. In nur fünf Monaten wurden die Boni eingelöst und 800.000 Euro in Umlauf gebracht. Rund 330 Firmen sind beteiligt. Und so geht das: Der Konsument kauft sich über die Webseite der Stadt einen Konsumbon für den Betrag X und die Stadt legt genauso viel für den Konsum in der eigenen Stadt drauf. Die Initiative gilt als erfolgreiche Idee zur Belebung der Wirtschaft.

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Pilotprojekt zur Rettung der Lorbeerbäume

Zwei Lorbeerbäume an der Rambla von Santa Cruz und einer in der Avenida Reyes Católicos brauchen Hilfe. Um sie zu retten, sollen ihre Wurzeln durch extra Schächte direkt mit Wasser versorgt werden. Damit sollen vor allem die Wurzelteile versorgt werden, die unter versiegelten Flächen liegen.

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Tacoronte bekommt einen Aquathlon

An der Playa Mesa del Mar wird am 25. September zum ersten Mal ein Aquathlon ausgetragen. Für Erwachsene bedeutet das 2.500 Meter Laufen, einen Kilometer Schwimmen und noch einmal 2.500 Meter Laufen. Für Kinder gelten je nach Altersklasse kürzere Distanzen. Wer mitmachen möchte, kann sich ab Mittwoch (22. September) ab 23.59 Uhr anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung über https://www.fecantri.org/pruebas/i-acuatlon-de-mesa-del-mar/.

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Martiánez-Tunnel wird asphaltiert

Der Martiánez-Tunnel an der Ostzufahrt TF-31 von Puerto de la Cruz ist in einem bedauerlichen Zustand. Aber nicht mehr lange. Denn am Sonntag- und Montagnacht (19./20. September) bekommt der Tunnel eine neue Asphaltdecke. Die Inselregierung investiert in den 300 Meter langen Straßenabschnitt 100.000 Euro. Gearbeitet wird nachts von 22 bis 6 Uhr. Autofahrer werden gebeten, die Umleitung zu beachten.

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Hilfe für Weihnachtsgeschenke

Noch scheint das Weihnachtsfest weit weg, aber das Sozialamt in San Juan de la Rambla, geleitet von Diego Ojeda, ist gedanklich schon voraus, vor allem bei den einkommensschwachen Familien. Sie können bis zum 15. Oktober eine Hilfe zum Kauf von Weihnachtsgeschenken für Kinder bis 14 Jahren beantragen.

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Baubeginn in Puerto de Santiago

Der Bürgermeister von Santiago del Teide hat den Beginn der Bauarbeiten zwischen den Straßen Calle El Sol und der Avenida Quinto Centenario angekündigt. Fast 96.000 Euro werden dort in die Verbesserung der Straße, in Energieeffizienz und die Stadtgestaltung investiert.

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Zwangsräumung verhindern

In Adeje droht einer Frau und ihrem zwölfjährigen Kind eine Zwangsräumung, obwohl sie zu Recht in ihrer Wohnung leben und mit der Miete nicht im Rückstand sind.

Der Grund ist, dass die Sozialwohnung von der Immobilienfirma widerrechtlich verkauft wurde. Rückendeckung erhält die Frau vom kanarischen Wohnungsamt ICAVI, das bestätigt hat, dass die Mieterin im Recht ist. Deshalb wurde ein sofortiger Räumungsstopp vor Gericht angefordert.

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Drohneneinsatz in Granadilla

Die Lokalpolizei von Granadilla de Abona hat eine Drohne bekommen, die sie bei ihrer Arbeit unterstützen soll. Sie wird für die Überwachung von Veranstaltungen und Rettungsaktionen eingesetzt.

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Policia Nacional fasst Drogendealer

Die Policia Nacional hat auf Lanzarote sieben Männer und vier Frauen im Alter zwischen 20 und 52 Jahren festgenommen, die Drogen auf die Insel schmuggelten. Es wurden 30 Kilogramm Haschisch, 1,2 Kilogramm Amphetamine und ein halbes Kilogramm Kokain sichergestellt. Außerdem wurden fünf Fahrzeuge, Schmuck und 42.800 Euro Bargeld beschlagnahmt.

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Container für Tierkadaver

Die Inselregierung von Lanzarote hat mit Vertretern der Stadt Yaiza ein Abkommen getroffen und für die Landwirte im Gemeindegebiet zwölf Container für Tierkadaver bereitgestellt. So soll verhindert werden, dass verendete Tiere sich durch die hohen Temperaturen an der Luft zersetzen und dabei Krankheiten verbreiten oder das Landschaftsbild stören. Die Container sind eine saubere Lösung und werden nach Bedarf geleert.

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Mutter kämpft um ihren kranken Sohn

Lucía Viña aus La Palma hat einen zehnjährigen Sohn, der an der seltenen Krankheit Duchenne leidet. Sie bewirkt einen Muskelschwund und kann zu Herz-Lungen-Problemen führen. Dagegen hilft ein Medikament, das die Sozialversicherung verweigert hat. Erst nachdem die Mutter über kanarische Medien an die Öffentlichkeit ging, konnte sie bewirken, dass ihr ein Gericht das Medikament einstweilig zusprach.

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