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Die spanische Gesundheitsministerin, Carolina Darías, betonte in einer Pressekonferenz am Mittwoch, dass es in Spanien keine Impfpflicht geben werde. Die meisten Mitarbeiter im Gesundheitswesen sind geimpft und die Impfbereitschaft im Land sei groß, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern. Sie rät auch Schwangeren dringend zu einer Impfung.
In der Hotelbranche herrscht Verunsicherung, inwiefern die Regeln, die für alle Gäste gelten, auch für Residente der eigenen Inseln zutreffen. Da dies gesetzlich nicht klar geregelt ist, halten sich die meisten momentan an die Regel, die schon seit Monaten gilt. Das heißt, Inselbewohner müssen eine Bestätigung unterschreiben, dass sie die Insel in den letzten 15 Tagen nicht verlassen haben und brauchen dann auch keinen Test. Anders ist es für diejenigen, die vom Festland oder von einer anderen Insel anreisen. Diese brauchen ein COVID-Zertifikat.
Die Arbeitslosigkeit steigt und die Löhne sinken. Nach Angaben des spanischen Statistikamtes INE betrug das Jahres-Bruttoeinkommen im letzten Jahr 17.301, 26 Euro. Das sind 12,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Weniger Geld, weniger Arbeit, aber teure Mieten, hohe Strompreise und steigende Preise. Das ist kein gutes Gleichgewicht.
Auf den Kanarischen Inseln sind (Stand Juni) derzeit 271.800 Menschen arbeitslos. Das sind 45.900 mehr als im zweiten Halbjahr des letzten Jahres. Das bedeutet einen Anstieg der Arbeitslosen um über 20 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt bei 24,7 Prozent.
Die Policia Nacional von Las Palmas fahndet nach zwei Personen, die einen 17-Jährigen am Donnerstagmittag im Parque Romano in Las Palmas überfallen haben. Sie forderten Geld und als der Jugendliche ihnen nichts gab, stachen sie ihm mit einem spitzen Gegenstand in den Hals. Ein Wachmann alarmierte die Polizei, die dem Opfer Erste Hilfe leistete. Die gefährliche Wunde musste im Krankenhaus behandelt werden.
Die fünfte Welle schlägt zu und die Krankenhäuser stehen kurz vor dem Kollaps. Besonders betroffen ist das Universitätskrankenhaus von Santa Cruz de Tenerife. Dort sind bereits sieben Stationen für Corona-Patienten reserviert. Von 30 Intensivbetten sind 27 belegt und drei Operationsräume wurden geschlossen. Stattdessen wurden weitere elf Betten mit Sauerstoffgeräten ausgestattet, um auf weitere Corona-Notfälle vorbereitet zu sein.
Der Bürgermeister von Santa Cruz de Tenerife, José Manuel Bermúdez, traf sich mit Vertretern der LGTBI-Szene und der Polizei, um homophoben Attacken vorzubeugen. Es sollen Protokolle ausgearbeitet werden, wie Betroffene reagieren sollen, wenn sie auf der Straße oder in den sozialen Netzwerken bedroht werden. Hintergrund für diese Treffen waren mehrere Drohungen gegenüber Einzelpersonen und Vereinen in der jüngsten Vergangenheit.
Um die Rückstaus zu verhindern, die jedes Wochenende an der Playa de las Teresitas entstehen, wurde der Verkehr neu geordnet. Auf der Fahrbahn direkt am Strand darf nicht mehr geparkt werden. Dafür gibt es einen blauen Bereich für Fußgänger und eine Fahrspur für die Autos. Dafür mussten 100 Parkplätze weichen.
Die Inselregierung und der Verein „Pequeño Valiente“, organisieren Sommerferien für 56 krebskranke Kinder im Alter zwischen neun und 18 Jahren. Die Reisen finden im August und September statt. Die Inselregierung von Teneriffa unterstützt das Projekt mit 35.000 Euro.
Am Pabellón Santiágo Martín in La Laguna bildeten sich am Mittwoch lange Schlangen von Jugendlichen ab 14 Jahren, die sich impfen lassen wollten. Auch auf Gran Canaria haben Teenager das Angebot gut angenommen, ohne Termin zum Impfen zu gehen.
Im Stadtteil Cruz del Señor nahm ein Nationalpolizist außer Dienst einen 38-jährigen mutmaßlichen Dieb fest. Er hatte eine ältere Dame verfolgt, die am Geldautomaten Geld abgehoben hatte. Er schnappte nach ihrer Tasche, warf die Frau dabei zu Boden und rannte davon. Augenzeugen verfolgten und stellten ihn. Der Polizist kam dazu und nahm den Mann fest. Dieser ist bereits polizeibekannt. Die Bestohlene erhielt Geld und Tasche zurück.
Die Stadt Puerto de la Cruz hat erstmals ein Abkommen mit der Universität von La Laguna geschlossen, um akademische Aktivitäten in der Stadt zu initiieren. Der Vertrag läuft über vier Jahre und soll die Stadt auf sozialer, wirtschaftlicher, pädagogischer und kultureller Ebene fördern.
Kammerjäger waren am Dienstag im Stadtteil El Puertito de Güímar unterwegs, um die Kakerlaken-Plage mit der Giftkeule zu bekämpfen. In den nächsten Tagen kann es noch sein, dass die vergifteten Insekten vermehrt in der Öffentlichkeit auftauchen. Die Gemeinde bittet um Verständnis.
Die Bewegung „Movemos Europa“, die den Hafen von Fonsalia stoppen möchte, hat schon 224.000 Unterschriften weltweit gesammelt und wird von Organisationen wie Ozeana, Greenpeace, WWF und SEO Birdlife unterstützt. Die Initiatoren wollen den Bau des Hafens in Fonsalia verhindern, weil genau dort, auf einer Länge von 22 Kilometern zwischen Punta El Fraile und Punta Salema, eine der seltenen sesshaften Grindwalherden lebt. Außerdem leben zwischen Teneriffa und La Gomera 26 Wal- und Delfinarten, die vor dem Schiffsverkehr und der Verschmutzung in ihrem Lebensraum geschützt werden müssen.
An der Playa Grande in Puerto del Carmen wurde am Mittwoch demonstriert, wie man im Falle eines Badeunfalls reagieren muss und wie verhindert werden kann, dass Menschen ertrinken. Auch im August wird es in allen Städten und Gemeinden der Insel Vorträge geben, auch zum Beispiel zum Thema Quallen oder Kälteschock.
Rettungsdienste und Polizeikräfte suchen seit Mittwochabend nach einem Apnoe-Taucher, der bei Salinas del Carmen nicht wieder aufgetaucht ist. Am Donnerstag wurde weiter nach dem Vermissten gesucht. Bis Redaktionsschluss fehlte noch jede Spur.
Eine Art mobiler Parkplatz entsteht am Hafen von Santa Cruz de la Palma. Abbaubare Module bringen der Stadt auf zwei Etagen 560 Parkplätze. So wird der Platz optimal genutzt. In das Projekt werden 1,3 Millionen Euro investiert. Sie werden aus dem Fonds zur Förderung der Kanarischen Inseln (FDCAN) finanziert.
Die kanarische Regierung hat am Mittwoch in einem außerordentlichen Plenum beschlossen, einen Antrag an das Oberste Kanarische Gericht zu stellen, damit weiterhin die höchstzulässige Zahl von Menschen, die sich privat und öffentlich treffen dürfen, limitiert werden kann. Sie wollen bis Ende August diese Regelung aufrecht erhalten.
Das würde bedeuten: Es dürfen sich auf Stufe Eins maximal zehn Menschen treffen, die nicht zusammenleben. Auf Stufe Zwei sind es höchstens sechs Personen, auf Stufe Drei nur vier und auf Stufe Vier nur zwei Personen. Bei gemischten Gruppen von Menschen gelten die gleichen Richtlinien.
Gemessen an der Bevölkerung haben die Kanarischen Inseln zu wenig Impfstoff bekommen. Im Parlament kündigte der Abgeordnete für das Gesundheitswesen, Blas Trujillo an, dass die nächste Lieferung von Moderna an Spanien auf vier Regionen verteilt wird. Eine davon sind die Kanarischen Inseln.