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Der Bürgermeister von Las Palmas, Augusto Hidalgo, hat mehr Polizeipräsenz an öffentlichen Plätzen angekündigt, an denen es in der jüngsten Vergangenheit immer wieder zu Kämpfen zwischen Jugendlichen gekommen ist. Dazu zählen die Plaza de las Ranas, die Altstadt La Vegueta oder der Stadtkern Triana. Die Policia Local von Las Palmas hat in den letzten Monaten besonders streng auf die Einhaltung der Corona-Regeln geachtet und über 26.000 Strafen verteilt.
Gekleidet wie ein Urlauber und das Gesicht mit Mundschutz und Sonnenbrille verdeckt, spazierte ein Taschendieb am 4. Juni in eine Hotelanlage in Mogán. Zwei deutsche Urlauber beklagten wenig später den Diebstahl von zwei hochwertigen Handys im Wert von 1.500 Euro, die sie auf den Liegestühlen zurückgelassen hatten. Eines der Smartphones konnte in Maspalomas lokalisiert werden. Aufgrund der Videoüberwachung entdeckten die Polizisten den mutmaßlichen Dieb. Als dieser kürzlich so dreist war, in das gleiche Hotel zurückzukehren, wurde er von dem Sicherheitspersonal erkannt und zurückgehalten, bis die Polizei kam. Die Guardia Civil hat den Mann verhaftet.
Am Dienstag wurde ein junges Pärchen beim Sex mitten im Park am Inselstadium gefilmt. Am hellen Tag vergnügte sich das Paar dort miteinander. Anwohner nahmen sie dabei auf und das Video verbreitete sich innerhalb weniger Stunden über die sozialen Netzwerke.
Die Gruppe der unter 45-Jährigen ist die Gruppe, auf die sich derzeit die große Ausbreitung des Coronavirus konzentriert. Deshalb erwägt die Inselregierung, angeführt von Pedro Martín,dem Inselpräsidenten, speziell für diese Altersgruppe Einschränkungen. Die hohe Ansteckungszahl auf Teneriffa liegt nicht an einer besonderen Variante. Rund 94 Prozent der Infizierten haben die britische Variante. Auf Gran Canaria sind es zum Vergleich rund 70 Prozent, wobei dort inzwischen die südafrikanische Variante kursiert. Die meisten Neu Infizierten sind einfach jüngere Menschen. Aber ob Einschränkungen aufgrund des Alters rechtmäßig sind, ist fragwürdig. Am Donnerstag findet ein Treffen mit den Bürgermeistern der Insel im Teatro Leal in La Laguna statt. Dort soll ein besonderes Maßnahmenpaket für Teneriffa geschnürt werden.
Teneriffas Inselpräsident Pedro Martín möchte vermeiden, dass die Warnstufe auf Teneriffa erhöht wird, um die Wirtschaft nicht noch mehr zu belasten. Stattdessen setzt er auf soziale Verantwortung und das Vermeiden der Gruppentreffen. Außerdem schließt er aus, dass auf Teneriffa am Wochenende die Maskenpflicht fällt, auch wenn es von der Zentralregierung genehmigt ist.
Die Inselregierung von Teneriffa hat das Entzünden von Feuern zu San Juan und San Pedro verboten. Es gilt für die Waldgrenze, das Anagagebirge, Gebiete in der Nähe von Naturschutzgebieten und sogar an den Küsten. In den Höhenlagen besteht akute Waldbrandgefahr und in an den Küsten sollen Partys verhindert werden. Das Verbot zu San Juan gilt vom 23. Juni mittags bis zum 24. Juni um 15 Uhr. Zu San Pedro gilt es von Montagmittag (28. Juni) bis zum 29. Juni um 15 Uhr.
Die Stadt Santa Cruz hat ein nächtliches Strandverbot erteilt. Ab 21 bis 6 Uhr ist die Zufahrt zu den Stränden Las Teresitas, Las Gaviotas und Muelle Añaza gesperrt. Ausgenommen sind Rettungsfahrzeuge, öffentlicher Verkehr und die Strandgastronomie. Ab 22.30 Uhr dürfen keine Autos mehr geparkt werden und es darf sich niemand auf dem Parkplatz aufhalten. So sollen Strandpartys wie in den letzten Wochen verhindert werden. Gleiches gilt für die Strände am Fuß des Anagagebirges, Roque de las Bodegas, Almáciga und Benijo. Von 22.30 bis 6 Uhr wird Wachpersonal für die Einhaltung der Sperre sorgen.
Schon jetzt hat der Roboter des Forschungsschiffs, der im Ozean nach der kleinen Anna und ihrem mutmaßlichen Mörder sucht, seine Kapazitätsgrenze erreicht. Eigentlich müsste er zurück zur Basis in Vigo, um gewartet zu werden. Die Mannschaft gab nun an, dass man solange bleiben werde, wie der Roboter durchhalte. Eine Unterbrechung würde mehrere Wochen dauern.
Das Ausbildungszentrum TECH hat kürzlich 86 Schüler*innen ihr Diplom ausgehändigt. Sie haben zwischen April und Juni Kurse in verschiedenen Bereichen absolviert. Vier Nachwuchstalente wurden durch für ihre besonderen Leistungen mit einem Stipendium belohnt. Sie können nun einen weiteren Kurs in digitalem Marketing, audiovisueller Animation und Videospiele absolvieren.
Das traditionelle Ziegenbad zu San Juan wird es am Donnerstag wieder geben. Im letzten Jahr wurde die alte Tradition wegen der Pandemie ausgesetzt. In diesem Jahr treiben die Hirten aus dem Orotavatal im Laufe des vormittags ihre Herden wieder in den Atlantik. Das Ritual soll Parasiten töten, Wunden desinfizieren und für reichen Nachwuchs sorgen. Auch die Wasserbrunnen werden an diesem Tag festlich geschmückt. Mitarbeiter des Zivilschutzes und die Policia Local werden die Einhaltung von Abstandsregeln kontrollieren.
In Arona wurde am Dienstagabend endlich der neue Spielplatz an der Ecke Calle Domínguez Alfonso und Avenida de la Constitución vorgestellt.
Der neue Spielplatz wurde mitten im Alarmzustand fertiggestellt und konnte deshalb nicht eingeweiht werden. Das wurde am Dienstag nachgeholt und endlich dürfen die Kinder dort toben, spielen und fröhlich sein.
Wie es Tradition ist, wird es am 24. Juni in der Nacht Feuerbälle geben, die entlang des Weges der Prozession in der Noche San Juan entzündet werden. Die Prozession gibt es in diesem Jahr zwar nicht, aber der Risco Mazapé wird trotzdem von den Feuerkugeln beleuchtet. Das traditionelle Ertönen des Muschelhorns wird auf den Samstag verschoben.
Die kanarische Seenotrettung hat am Dienstag 108 Migranten aus zwei Booten gerettet, die südlich von Fuerteventura im Atlantik angetroffen wurden. Es handelte sich um 70 Männer, 32 Frauen und sechs Kinder, darunter ein Baby. Die Menschen wurden in den Hafen von Puerto del Rosario gebracht. Allen ging es offenbar gut. Medizinische Hilfe wurde nicht benötigt.
Ob am Strand eine grüne, gelbe oder rote Fahne weht, ist ein wichtiger Warnhinweis für die Badegäste. Was aber, wenn jemand farbenblind ist? Um auch diese Menschen auf die Gefahr aufmerksam zu machen, werden an den Stränden von San Sebastián Flaggen gehisst, die nicht nur farblich, sondern auch durch ein Zeichen markiert sind. So wissen auch Farbenblinde, ob es gefährlich ist, ins Wasser zu gehen.
Die Präsidentin des Tourismuszirkels der Kanaren (CTC), Doris Borrego, fordert, dass endlich härtere Maßnahmen getroffen werden, um die Pandemie einzudämmen. „Wir brauchen mehr Polizeikontrollen und ein härteres Durchgreifen bei Verstößen. Sonst gefährden einige wenige Unverbesserliche die gesamte kanarische Sommersaison“, appelliert sie. Dabei verweist sie ausdrücklich darauf, dass es nicht um die Beeinträchtigung der Gastronomie geht, diese habe bewiesen, dass sie effizient arbeitet. Die Pandemie wird durch Freizeitaktivitäten im privaten Kreis geschürt und das muss strikt ausgebremst werden. Auch die Gewerkschaft der Ärzte fordert mehr Überwachung, den Einsatz von Drohnen und ein hartes Durchgreifen. Die Hotspots sind derzeit Santa Cruz und La Laguna, Adeje, Granadilla und El Tanque.
Wegen der äußerst beunruhigenden Zahlen auf Teneriffa wird die für Mittwoch anberaumte Sitzung zur Einschätzung der Lage auf Dienstag vorgezogen. Es wird nicht erwartet, dass die Warnstufe Drei ausgerufen und damit die Restaurants im Innenbereich wieder geschlossen werden, weil die Situation auf den Kranken- und Intensivstationen entspannt ist. Die meisten Infizierten sind aktuell unter 45 Jahre alt und die Ansteckungen geschehen vor allem im privaten Bereich oder bei Sport- und Freizeitaktivitäten. Die Bürgermeister der Insel fordern einen Plan zur Eindämmung der aktuellen Ansteckungswelle. Inselpräsident Pedro Martín setzt vor allem auf eine noch schnellere Impfung. Jetzt sind auch die Bürger*innen gefragt, ihren Teil an zivilem Verantwortungsbewusstsein beizutragen.
Fast die Hälfte der Einwohner der kanarischen Inseln geben an, dass sie in diesem Sommer weniger Geld ausgeben werden als im letzten Jahr. Der Grund sei, dass die Pandemie ihre wirtschaftliche Lage erheblich geschwächt hat und sie sich keine Extras mehr leisten können. Auf dem spanischen Festland ergeht es nur 17 Prozent der Bevölkerung so. Diese Umfrage des Unternehmens Cetelem macht den gravierenden Einschnitt der Pandemie auf den Kanarischen Inseln deutlich. Nur fünf Prozent der Inselbewohner geben in diesem Jahr mehr aus als 2020. Am liebsten geben die Einheimischen ihr Geld für Restaurantbesuche, Shopping und Reisen innerhalb Spaniens aus. Auch Besuche von Spa- und Wellnesszentren sind beliebte Freizeitaktivitäten.
Wegen des schleppenden Absatzes ziehen die Einzelhandelsketten und Geschäfte auf den Kanarischen Inseln den Beginn des Sommerschlussverkaufs um eine Woche vor. Er beginnt daher schon am 24. Juni, beziehungsweise am 25. Juni, in den Städten, in denen der 24. ein Feiertag ist. Es werden Ermäßigungen von bis zu 50 Prozent angekündigt.
Das wünscht sich die Inselregierung von Gran Canaria. Um das zu erreichen, wurden 242 Einsatzkräfte zur Prävention von Waldbränden eingestellt. Die meisten Brände entstehen durch menschlichen Leichtsinn. Deshalb werden die Inselbewohner gebeten, sich verantwortungsbewusst zu verhalten und alles zu tun, um das Entstehen eines Feuers zu vermeiden. Die Meteorologen sagen übrigens für 2021 einen heißen Sommer voraus.