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Seit 1977 wird in der Kooperative San Pedro Brot gebacken. Zum Teil sogar in einem alten Holzofen. Im September übernahm Yurena D. die Backstube und investierte viel Geld in die Modernisierung des Betriebs. Nur den Holzofen ließ sie außen vor. Das war ein Fehler. Nachbarn beschwerten sich über den Rauch, der schon immer dort war und sammelten 13 Unterschriften gegen die Bäckerei. Das Rathaus setzte eine Frist, die Yurena nicht einhalten konnte. Sie bat um zwei Monate Verlängerung, um den Ofen auf den neuesten Stand zu bringen. Über 300 Menschen unterstützen sie. Trotzdem lehnte die Stadtverwaltung einen Aufschub ab und nun droht eine Schließung. Dann ist ein Traditionsbetrieb weg und mindestens sieben Menschen werden arbeitslos. Wo ist da der Sinn?
Die Supermarktkette Mercadona hat eine Stelle für Ärzte im Süden von Teneriffa ausgeschrieben. Die Arbeitszeit ist von Montag bis Samstag in Vollzeit. Der Bewerber muss flexibel sein und einen Führerschein sowie ein eigenes Auto haben. Geboten wird ein Jahresgehalt von 45.812 Euro brutto, das sich auf bis zu 69.546 Euro steigern kann.
Die Stadt Arona hat über die Sozialabgeordnete Elena Cabello ein Abkommen mit dem Roten Kreuz erneuert, damit sich die freiwilligen Helfer weiterhin um Obdachlose kümmern können. In weniger als einem Jahr ist ihre Zahl von 40 auf 100 gestiegen. Die meisten halten sich in den Stadtteilen Los Cristianos, Playa de las Américas, El Fraile und Las Galletas auf. Auch die Zahl der Familien mit Kindern und ohne Einkommen ist enorm gestiegen. Das Rote Kreuz hat alle Hände voll zu tun, um die Not zu lindern.
Der Waldbrand, der im Mai in Arico ausbrach, war der bislang Größte in Spanien in diesem Jahr. Insgesamt 3.000 Hektar waren betroffen. Je heißer die Temperaturen und je trockener der Wald, umso größer ist die Gefahr. Deshalb muss jeder seinen Teil beitragen um die kanarischen Wälder schützen. Bitte besonders jetzt vorsichtig sein!
La Gomera’s Inselpräsident, Casimiro Curbelo, fordert dazu auf, Maßnahmen zu treffen, um den Benzinpreis zu deckeln. Die derzeit angesagten Rekordpreise können von den Einheimischen kaum noch bezahlt werden. Der Liter Benzin kostet so viel wie noch nie in den letzten acht Jahren. Allein im letzten Jahr ist der Preis um zwölf Prozent gestiegen. Deutschen Urlaubern mag dies im Vergleich zu Deutschland zwar immer noch günstig vorkommen. Man darf aber nicht vergessen, dass die Inselbewohner durchschnittlich nur ein Drittel dessen verdienen, was ein Angestellter in Deutschland verdient.
Die Inselregierung von Teneriffa bittet alle Gläubigen, wegen der hohen Infektionszahlen in diesem Jahr auf eine Pilgerwanderung nach Candelaria zu verzichten. Es gibt auch keine traditionellen Prozessionen.
Die Gemeinde El Paso hat im Zentrum eine knapp 87 Quadratmeter große Wohnung erworben, die für Personen oder Familien zur Verfügung gestellt werden soll, die ihre Wohnung aus bestimmten Gründen verlassen müssen. Sei es durch eine Zwangsräumung oder eine sonstige Notlage. Weitere solcher Sozialwohnungen sollen folgen.
Die Kanarischen Inseln gehen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 227,85 pro 100.000 in das Wochenende. Das sind immerhin 20 weniger als zum letzten Wochenende. Die Inzidenz auf Teneriffa liegt bei 272, auf Gran Canaria bei 242, auf Lanzarote bei 58, auf Fuerteventura bei 175, auf La Palma bei 53, auf La Gomera bei 60 und auf El Hierro bei 81. Trotzdem ist El Hierro immer noch auf Stufe Eins und im grünen Bereich. Wegen der geringen Einwohnerzahl wird die hohe Inzidenz erreicht, obwohl nur zwölf Menschen infiziert sind. Alle befinden sich in häuslicher Isolation. Das muss bei der Einstufung natürlich berücksichtigt werden.
Insgesamt 15.265 aktive Coronafälle gibt es derzeit auf den Kanarischen Inseln. Davon werden 473 stationär behandelt und 95 liegen auf der Intensivstation. 87 Prozent der Infizierten sind nicht geimpft. Bei den Geimpften, die trotzdem auf der Intensivstation landen, handelt es sich um ältere Menschen, die meist Vorerkrankungen haben.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, dass stillende Frauen sogar bei einer Coronainfektion weiterhin stillen sollen. Das Kind ist über die Muttermilch geschützt und in der Muttermilch ist noch kein Virus festgestellt worden. Auch Impfungen sind während der Schwangerschaft und der Stillzeit möglich.
Die Gerichte von Andalusien, Cantabrien und den Kanarischen Inseln haben die Regelung, dass im Inneren von Restaurants oder bei Kultur- und Sportveranstaltungen ein COVID-Zertifikat vorgelegt werden muss, gekippt. In Galizien wiederum wurde es von der Justiz erlaubt. Auch in Frankreich und in Italien wird diese Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie praktiziert.
Ein neues Messgerät „Essilor VISION-R™ 800“ misst die nötige Brillenstärke mit Präzision, die nicht mehr als 0,01 Dioptrien abweicht. Normalerweise sind Abweichungen von bis zu 0,25 Dioptrien im Bereich des Normalen. Das Gerät ist nicht nur präziser, sondern auch für den Patienten angenehmer. Der Optiker kann sich unterdessen auf andere Fragen konzentrieren. SV-AR
Die Policia Nacional hat auf Gran Canaria und Teneriffa sowie in Madrid und Málaga vier Männer und eine Frau festgenommen, die im Verdacht stehen, 800.000 Euro aus Drogengeschäften gewaschen zu haben. Gegen weitere acht Personen wird noch ermittelt.
Die Guardia Civil hat in Vecindario einen Ausländer festgenommen, der seit 2019 Hassposts über Juden in sozialen Netzwerken verbreitet. Der Antisemitismus, der von ihm befeuert wurde, trug eine sehr aggressive Handschrift. Der Verdächtige, der auf Gran Canaria lebt, wurde festgenommen. Bis zur Verhandlung ist er auf freiem Fuß. Da der Mann längere Zeit des Jahres in Frankreich verbringt, wurde ihm zur Auflage gemacht, dass er das Land nicht verlassen darf.
Ein Freizeitboot entdeckte am Freitag rund acht Meilen südlich von Gran Canaria ein Boot mit Migranten aus der Westsahara. An Bord befanden sich 25 Männer, 27 Frauen und elf Babys und Kleinkinder. Das Seenotrettungsboot „Macondo“ brachte die Menschen sicher in den Hafen von Arguineguín. Alle Babys wurden ins Krankenhaus gebracht, eines davon war stark dehydriert.
Ein weiteres Boot ist am Freitag auf marokkanischer Seite vor Dakhla gekentert. Dabei kamen 42 Menschen ums Leben.
Der Bürgermeister von Santa Cruz, José Manuel Bermúdez, und Vertreter des Hotel- und Ferienverbandes von Teneriffa, Ashotel, arbeiten derzeit gemeinsam an einem Schlachtplan für die nächsten vier Monate. Gemeinsam will man eine Strategie entwickeln, um den Tourismus in der Stadt anzukurbeln und 15.000 Arbeitsstellen zu retten.
In der Erstversorgung der Gesundheitszentren werden dringend Krankenschwestern gesucht. Geboten werden Vollzeitjobs, gute Bezahlung und eine Beschäftigungsgarantie. Interessenten können sich an die Webseite https://spark.adobe.com/page/DaXUWnx88wS3W/?fbclid=IwAR3VC24n9V3V87MGpYaofnQy1k81R8Dypue5EWdWqZU5b--ARtVI9zkISaI wenden.
Auch am Freitagmorgen hüllte sich der Nordflughafen von Teneriffa in La Laguna in eine dichte Nebelwand. Bis zum Mittag mussten sieben Maschinen auf den Südflughafen ausweichen und elf Flüge wurden storniert. Schon am Donnerstag mussten 25 Maschinen umgeleitet werden.