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Nicht nur Corona ist auf den Kanarischen Inseln ein Problem, auch die Zahl der mit Aids infizierten jungen Menschen nimmt zu. Sie liegt mit 12,78 Fällen pro 100.000 über den nationalen Durchschnitt, der bei neun liegt. Deshalb fordert die Abgeordnete Melodie Mendoza aus La Gomera mehr Kampagnen, um die jungen Menschen für die Gefahr zu sensibilisieren.
Am Sonntag wurde zum ersten Mal nach der Pandemie wieder ein Bauernmarkt geboten und von den Verbrauchern gut angenommen. Lokal einkaufen ist „in“. Kartoffeln und Tomaten, Melonen und Papayas, Ziegenmilchlikör und viele andere Spezialitäten werden ab sofort wird jeden ersten Sonntag des Monats von 9 bis 14 Uhr angeboten.
Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, fordert die juristisch abgedeckte Erlaubnis, besondere Schutzmaßnahmen durchführen zu dürfen, wenn eine der Insel in die Warnstufe Drei oder Vier rutscht. Dazu zählen Personenkontrollen am Hafen oder Flughafen und auch im Privatbereich. Gleichzeitig setzt er auf ein schnelles Durchimpfen. Täglich werden derzeit rund 20.000 Inselbewohner geimpft.
Bereits im Oktober haben sich Anwohner aus Las Palmas und Santa María del Mar über heftigen Gestank und eine Fliegenplage beklagt. Die Untersuchung der Guardia Civil hat inzwischen zur Festnahme einer Person geführt, gegen sechs weitere wird noch ermittelt. In Los Giles wurde eine 25.000 Quadratmeter große illegale Müllhalde entdeckt, auf der über 2.500 Tonnen Gülle aus einer Geflügelfarm entsorgt wurden.
Auch wenn die Temperaturen derzeit dazu führen, dass sich jeder am liebsten im Atlantik abkühlen möchte, ist höchste Vorsicht geboten. Seit Sonntagnacht gilt an der Küste die Warnstufe Gelb wegen bis zu drei Meter hohen Wellen. Vor allem im Osten, Süden und Westen von Gran Canaria sowie auf Teneriffa. Bitte unbedingt die Fahnen beachten!
Die Opposition CC-PNC fordert, angesichts der erneuten Panedemie-Welle eine Verlängerung der Kurzarbeit bis Ende des Jahres. Das Hilfsprogramm sei essentiell um die Arbeitsplätze zu erhalten. Der Tourismus ist im Vergleich zu vor der Pandemie um über 80 Prozent zurückgegangen. Außerdem legte die Parteispitze einen 22-Punkte-Katalog zur Eindämmung der Pandemie vor.
Die kanarische Blutbank braucht dringend Blut der Blutgruppen A+ und 0+. Wer sich an eine mobile Blutspende-Station wenden möchte, findet sie in dieser Woche in Puerto del Rosario auf Fuerteventura und in Ingenio, San Bartolomé de Tirajana, Las Palmas und Santa Lucía auf Gran Canaria. Auf Teneriffa können sich Spender in La Laguna, Tegueste und in Arona melden.
Das Bergdorf Tejeda zählt zu den 104 schönsten Orten Spaniens und jetzt soll der Urlaub dort noch schöner werden. Denn das Schwimmbad soll endlich wieder öffnen. Im letzten Jahr blieb es coronabedingt geschlossen, in diesem Jahr soll es wieder möglich sein, sich im kühlen Wasser zu erfrischen. Es wird derzeit überholt und das Personal rekrutiert. Noch im Juli ist die Öffnung geplant. SV-AR
In der Nacht zum Sonntag brach in einer Fabrik für Küchenmöbel in Arinaga ein Feuer aus. Der Brand wurde von einem Fahrzeug ausgelöst, das sich in der Nähe der Werkshalle befand. Zwei Feuerwehren von Telde und Puerto Rico bekämpften die Flammen mit über 28.000 Liter Wasser. Zwei Fahrzeuge und die Lagerhalle brannten dennoch aus.
„Wenn wir nicht genügend Personal und fehlende Mittel haben, wie sollen wir dann unsere Arbeit machen?“ – diese Frage stellen die Gesundheitsinspektoren in Santa Cruz und La Laguna. Sie sind zuständig für die Lebensmittelkontrolle, Umwelt, Wasserproben und für die Einhaltung der Coronaregeln. Sie müssen ihre Privatfahrzeuge nutzen, sind chronisch unterbesetzt und haben völlig veraltete Computer, die sie sich noch dazu teilen müssen. „Gerade jetzt brauchen wir mehr „Waffen“, um den Coronavirus zu bekämpfen“, fordern sie.
Bis Sonntagmittag hatten sich über 1.140 Einwohner aus den Stadtteilen Tincer in Santa Cruz, La Cuesta in La Laguna und San Isidro im Süden der Insel freiwillig auf Corona testen lassen. Dabei wurden 76 Menschen herausgefiltert, die tatsächlich infiziert, jedoch ohne Symptome waren. Der Test-Aufruf richtete sich vor allem an Menschen zwischen 18 und 45 Jahren. Eigentlich waren fast 54.000 Einwohner aufgerufen, sich testen zu lassen, gekommen ist nur ein kleiner Bruchteil.
Der Präsident der Lehrergewerkschaft ANPE, Pedro Crespo, rief am Samstag über Radio COPE die Schüler*innen zur Raison. „Es ist beschämend, wie einige sich verhalten, als gäbe es diese Pandemie nicht mehr. Wir haben es fast geschafft, aber noch müssen wir uns alle zusammenreißen, um keine neue Welle auszulösen“, schimpfte er und rief die jungen Leute zur Raison.
Die Gewerkschaften Asipal, CC.OO und CSIF protestieren, weil die Zahl der Lokalpolizisten mitten in der vierten Welle stark reduziert wurde. Von Montag bis Donnerstag sind nur neun Polizisten pro Schicht im Einsatz, während es in den letzten beiden Jahren 14 Kollegen waren. Auch am Wochenende ist die Truppe in der Nacht von 14 auf zehn Polizisten geschrumpft und noch dazu ist die Hälfte im Urlaub. Rigorose Kontrollen sind somit schwierig.
Die Inselabgeordnete für Umweltschutz, Isabel García, ließ 62 Arbeitslose einstellen, die sich in den nächsten sechs Monaten um verschiedene Stellen des Red Natura 2000 kümmern, um diese instand zu setzen und ökologische Korridore zu pflegen. Die Truppe wird voraussichtlich im Tenogebirge, in Mesa Mota, in Fasnia, in La Orotava, Güímar und im Naturschutzgebiet Anaga im Einsatz sein.
Im Pabellón Santiago Martín in La Laguna bildete sich am Sonntag eine lange Schlange mit Menschen, die sich impfen lassen wollten. Alle 40- bis 59-Jährigen, die noch keine Impfung erhalten haben, konnten sich mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson impfen lassen, der schon nach der ersten Impfung einen vollen Schutz garantiert. Von 8 Uhr morgens am Sonntag war das Team 24 Stunden im Einsatz. Bis Sonntagabend um 19 Uhr wurden dort 6.000 Menschen geimpft.
Die Frau, die vergangene Woche in der Calle Juan de Aguilar in Santa Cruz einen Mann angefahren und schwer verletzt zurückgelassen hat, hat sich gestellt. Sie hat keinen Führerschein. SV-AR
Dichter Dunst hat am Sonntag die Sicht auf dem Nordflughafen in La Laguna so verschlechtert, dass fünf Maschinen zur Landung in den Süden umgeleitet wurden. Zwei Flüge nach El Hierro und Fuerteventura wurden wegen der schlechten Sicht gestrichen.
In La Orotava werden bereits seit 2017 alle Entscheidungen am Kriterium der Nachhaltigkeit bemessen. Die Stadt ist vor vier Jahren dem Pakt der Bürgermeister beigetreten. Damit haben sie sich verpflichtet, gegen den Klimawandel zu kämpfen und erneuerbare Energiequellen zu fördern.
Obwohl die Infektionszahlen immer noch nach oben schnellen und Teneriffa am Sonntag mit 213 Neuansteckungen in 24 Stunden immer noch führt, wurde in der Nacht zum Sonntag in Playa de las Américas gefeiert, als gäbe es kein morgen mehr. Nach der Sperrstunde gab es vor einem Lokal ein Konzert und jede Menge tanzende und sich vergnügende Menschen.