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Auf den Kanarischen Inseln ist die Inzidenz mittlerweile so niedrig, wie schon seit August 2020 nicht mehr. Momentan liegt sie kanarenweit bei 30. Außerdem sind inzwischen fast 82 Prozent aller Inselbewohner über zwölf Jahren vollständig geimpft und über 84 Prozent haben wenigstens eine Dosis erhalten.
Die Stadt Telde will den Hunger ihrer Einwohner nach Kultur und Aktivitäten stillen. Von September bis November sind daher über 70 Aktivitäten wie Konzerte, Theaterstücke, Kinderunterhaltung, Ausstellungen und vieles mehr geplant. Nach der Pandemie soll die Kunst und Kultur endlich wieder aufleben.
Die Policia Nacional hat in Telde einen 31-jährigen Mann festgenommen, der am Montagmorgen versucht hatte, seine Mutter im Schlaf zu ersticken. Nachbarn des Hauses im Ortsteil Jinámar hatten die Hilferufe der Frau gehört und die Polizei verständigt. Der Sohn hatte sich in seinem Zimmer verschanzt und wurde schließlich festgenommen. Er ist bereits einschlägig vorbestraft.
Die Psychologin Alicia Pérez von der Psychologenabteilung in Santa Cruz de Tenerife hat eine kostenlose, psychologische Betreuung für die Opfer des Vulkanausbruchs organisiert. „Es sind vor allem die älteren Menschen und diejenigen, die mitten im Leben stehen und alles verloren haben. Sie brauchen jetzt ein offenes Ohr und Zuspruch“, erklärt sie. Und sie weiß auch, dass der Schaden an der Psyche größer wird, je länger der Ausbruch dauert.
Die Umweltabgeordnete von Teneriffa, Isabel García, vergibt Subventionen an Vereine, gemeinnützige Organisationen oder Privatpersonen, die sich um private und öffentliche Flächen kümmern, die dringend rehabilitiert und verbessert werden müssen. Über 67.000 Euro wurden dafür bereitgestellt. Die Umwelt soll nachhaltiger und schöner werden.
Stadtrat Guillermo Díaz Guerra kümmert sich darum, die Parks und Grünanlagen in verschiedenen Stadtteilen von Santa Cruz zu verbessern. Derzeit wird im Parque Don Quijote im Stadtteil Salud-La Salle ein Park für Fitnessübungen an der frischen Luft eingerichtet. Vor allem bei Jugendlichen stehen diese Freiluftplätze derzeit hoch im Kurs.
Die Gemeinde El Rosario hat in dieser Woche im Ortsteil Tabaiba Media mit der Verstärkung der Straße Calle Verodes begonnen. Das Straßenbett soll vor dem drohenden Absinken gerettet werden. Bürgermeister Escolástico Gil bittet die Anwohner um Verständnis dafür, dass es in den nächsten Wochen wegen der Bauarbeiten noch zu Verkehrsbehinderungen kommen wird.
Am Mittwoch drohte in Tacoronte in der Gegend von Fuente Fría ein Waldbrand. Er wurde von einem brennenden Transporter ausgelöst. Die Flammen breiteten sich in der Umgebung aus. Die Feuerwehr hatte das Feuer wenige Stunden später unter Kontrolle.
Am Dienstagvormittag wurde an der Playa los Guíos im Ortsteil Los Gigantes an der Westküste von Santiago del Teide der Leichnam einer Frau entdeckt. Die Bergung war wegen der schwer zugänglichen Stelle schwierig und Feuerwehr musste helfen. Über Identität und Todesursache ist derzeit noch nichts bekannt.
In Arona wird an einem neuen Dach für den Sportpavillon von Las Galletas gearbeitet. Durch undichte Stellen sind im Laufe der letzten Jahre Schäden am Hallendach entstanden, die jetzt behoben werden. Die Gemeinde gibt dafür über 730.000 Euro aus.
In Chipude im Nationalpark Garajonay auf La Gomera wurde begonnen, einen Schutzgürtel gegen mögliche Waldbrände einzurichten. Zwei weitere gibt es in Las Hayas und El Cercado. Ganz bewusst werden dort Schutzstreifen freigehalten, sodass ein mögliches Feuer keine Nahrung mehr findet.
Am 25. September wird rund den Campingplatz Montaña Roja in El Médano aufgeräumt. Und zwar so richtig – am Strand und auf dem Meeresboden. Vom 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr wird am Campingplatz ein Informationsstand eingerichtet.
In der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote wurde eine Anlaufstelle eingerichtet, in der Spenden für die Opfer von La Palma eingerichtet werden. In der Zentrale des Zivilschutzes in Playa Blanca können gut erhaltene Kleidung und unverderbliche Lebensmittel abgegeben werden. Die Spenden werden von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 18 bis 20 Uhr entgegengenommen. Die Gemeinde garantiert den kostenlosen Transport bis nach La Palma.
Die Feuerwehr hat versucht, einen Kanal freizugraben, um den Ort Todoque vor der Lava zu schützen. Ob dies klappt ist noch nicht sicher. Erste Häuser sind bereits zerstört. Die Feuerwehr und Sicherheitskräfte haben den Anwohnern ein Zeitfenster bis 21 Uhr eingeräumt, um so viel wie möglich aus ihren Häusern zu retten und woanders unterzubringen.
Inzwischen hat sich der Lavastrom stabilisiert, er wird langsamer und die Wissenschaftler sind sich nicht mehr sicher, ob er überhaupt noch die Küste erreicht.
Der Lava-Strom auf La Palma fließt immer noch in Richtung Meer, mit einer Geschwindigkeit von 200 Metern pro Stunde. Im Moment passiert er gerade den Ort Todoque. Insgesamt 320 Häuser sind von dem glühenden Monster bereits zerstört und 154 Hektar mit Lava bedeckt worden. Die Bevölkerung wird gebeten, sich von der Lava fernzuhalten. Bei Ascheregen sollte man möglichst nicht ins Freie gehen und Essen oder Wasser bedecken. Wer trotzdem ins Freie muss, sollte sich Nase und Mund bedecken, um die Asche nicht direkt einzuatmen. Halten Sie Türen und Fenster geschlossen und unterbinden sie die Luftzirkulation wie über Schornsteine oder Klimaanlagen.
Die Lage auf La Palma spitzt sich weiter zu *** Seit Dienstagabend gab es weitere Beben und Explosionen *** Experten schließen nicht aus, dass die Erdkruste an weiteren Stellen aufbricht *** Noch können die Experten nicht abschätzen, wie viel Magma im Inneren des Vulkans brodelt und wie lange er noch Lava spucken wird *** Die Erdoberfläche hat sich schon um 28 Zentimeter deformiert *** 5.700 Menschen sind inzwischen evakuiert und 350 Häuser zerstört *** der Lavafluss legt derzeit rund 200 Meter pro Stunde zurück und hat sich damit verlangsamt *** Voraussichtlich wird er am Mittwoch auf den Atlantik treffen *** Dabei entstehen giftige Gase *** Die Bevölkerung wird weiterhin um Vorsicht gebeten.
Das spanische Wetteramt bestätigte am Dienstag, dass die Aschewolke sich derzeit in Richtung Westen bewegt. Deshalb wird vor allem El Hierro davon betroffen sein. La Gomera bekommt nur einen kleinen Teil auf der Westflanke ab und die übrigen Inseln bleiben vorerst verschont.
Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, erklärte La Palma zum Katastrophengebiet. Glücklicherweise ist bislang niemand durch die Eruption verletzt worden. Doch es fehlt an allem - die gesamte Infrastruktur und auch Schulen sind zerstört. Hunderte haben ihre Häuser verloren und Dutzende Plantagen, auf den Bananen und Avocados wuchsen, sind verschwunden. Torres beziffert den Schaden auf über 400 Millionen Euro. Erster Ascheregen ging am Dienstag auf die Bewohner nieder.
Die Vulkanologen haben Dienstag eine Zunahme des Schwefeldioxidausstoßes festgestellt. Bis zu 10.665 Tonnen werden täglich freigesetzt. Die tägliche Beobachtung dieses Parameters hilft den Wissenschaftlern, die Dauer der Eruption zu berechnen.