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SOS-Menschlichkeit in Gefahr

Unter diesem Titel sind bis Ende Juni im Außenbereich des Gebäudes der Inselregierung von Gran Canaria 22 Fotos des Fotografen Borja Suárez zu sehen. In 20 Jahren als Berufsfotograf hat er das Drama der Migration immer wieder dokumentiert. „Es sind harte, sehr harte Fotos, aber ich möchte damit auf das große Drama aufmerksam machen, das sich da abspielt. Weltweit gibt es circa 250 Millionen Flüchtlinge, die zur Migration gezwungen werden. Davon bewegen sich 90 Prozent zwischen anderen armen Ländern. Nur etwa zehn Prozent erreichen reiche Länder. Wir als Menschen und Gesellschaft müssen uns diesem Problem stellen“, mahnt er.

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Früherkennung für Kinder gefordert

Tausende Familien gingen am Mittwoch zum Internationalen Tag der Früherkennung auf die Straße und forderten, dass auf den Kanarischen Inseln mehr Zentren für die frühe Behandlung von entwicklungsgestörten Kindern geöffnet werden. Circa 9.000 kanarische Kinder sind betroffen. Viele Eltern weichen auf eigene Kosten auf Privatärzte aus, weil es nur auf den beiden Hauptinseln je ein spezielles Kinderzentrum für frühkindliche Erkrankungen und Entwicklungsstörungen für Kinder von Null bis sechs Jahren gibt. Eigentlich sind elf solcher Zentren vorgesehen, je drei auf Gran Canaria und Teneriffa und je eines auf den kleineren Inseln. Weil das nicht so ist, gingen zahlreiche Eltern in Santa Cruz de Tenerife, Santa Cruz de la Palma und in Arrecife auf Lanzarote auf die Straße.

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Strompreissenkung durch Steuererlass

Die Strompreise sind durch die steigenden Gaspreise empfindlich gestiegen. Die spanische Regierung erwägt derzeit, den Stromversorgern einen Teil ihrer Steuerlast zu erlassen, um die Preise zu senken. Die hohen Strompreise belasten sowohl die Privathaushalte als auch die Wirtschaft - und das mitten in der Krise.

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600 neue Lehrer in Dauerstellung

Die kanarische Regierung hat angekündigt, dass zum nächsten Schuljahr 600 neue Lehrer dauerhaft angestellt werden. Sie sollen helfen, die Klassengrößen zu reduzieren und die Unterrichtsqualität zu erhöhen. In der Grund- und Hauptschule soll die Klassengröße von 30 auf 27 Schüler*innen gesenkt werden, in den Abiturklassen von 35 auf 30 und in den Berufsschulklassen von 15 auf 12 Schüler*innen. Was mit den 2.568 Aushilfslehrern geschieht, die während der Pandemie zusätzlich temporär eingestellt wurden, entscheidet sich, sobald absehbar ist, wie der Schulbetrieb nach den Ferien laufen wird.

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Weniger Knöllchen – weniger Geld in der Stadtkasse

Trotz der Pandemie und der zahlreichen Knöllchen wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht und die Ausgangssperre, haben die Lokalpolizisten von Las Palmas im letzten Jahr weniger Strafzettel ausgestellt als sonst. Vor allem die Verkehrssünder fallen ins Gewicht und reduzieren die Einnahmen der Stadt von 11,4 Millionen im Jahr 2019 auf knapp acht Millionen im letzten Jahr.

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Eigene Mutter vergewaltigt

Die Policia Nacional von Las Palmas hat einen 16-jährigen Teenager in Gewahrsam genommen, der von seiner eigenen Mutter bei der Jugendstaatsanwaltschaft angezeigt worden war. Sie sei am Dienstag von ihrem eigenen Sohn vergewaltigt worden, erklärte sie. Der Jugendliche selbst sagte aus, dass er unter Drogen gestanden habe und sich an nichts erinnere. Das Gericht ordnete die Unterbringung in einer geschlossenen Jugendanstalt und eine Therapie an. Deshalb wird der 16-Jährige in die Jugendanstalt Valle Tabares in Teneriffa überführt, da dies das einzige geschlossen Jugendzentrum auf den Kanarischen Inseln ist.

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Gesundheitsinspektoren streiken

Am Montag haben die Inspektoren der Öffentlichen Gesundheit auf den Kanarischen Inseln einen Streik angekündigt. Sie protestieren gegen die permanente Überlastung. Auf den Kanarischen Inseln gibt es 125 Inspektoren. Das sind genauso viele wie 2007. Auf einen Inspektor kommen 25.000 Einwohner, während das Verhältnis im Rest Spaniens 1:12.000 ist. Also weniger als die Hälfte. Die Demonstranten fordern mehr Personal und mehr Arbeitsmaterial. Es wird zwei Streikposten geben. Einer vor dem Gebäude der Inselregierung in Santa Cruz und einen vor dem Gebäude des Gesundheitsamtes.

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Über 205.000 Unterschriften

Innerhalb weniger Stunden haben mehr als  205.000 Menschen die Petition von Beatriz unterschrieben, dass das Forschungsschiff so lange nach Anna und ihrem Vater und Mörder Tomás sucht, bis die Leichen der beiden gefunden sind. (Stand: Freitag 8 Uhr). Die Mutter der beiden getöteten Mädchen hat einen Aufruf durch change.org gestartet. „Ich möchte meine Tochter betrauern und ich könnte nicht mit dem Gedanken leben, dass dieses Monster vielleicht doch noch lebt“, erklärte die Mutter, die mutmaßlich beide Töchter durch die Hand des Vaters verloren hat.

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Ablösung durch Piscis VI?

Teneriffas Inselpräsident Pedro Martín schlug vor, dass das U-Boot Piscis VI, das seit Februar auf Teneriffa stationiert ist, die Suche nach Anna und ihrem Vater Tomás fortsetzen könnte. Es ist seit Februar auf Teneriffa stationiert, bemannt und kann bis in 2.180 Meter abtauchen. „Es ist jetzt wichtig, dass wir weitermachen und gleichzeitig nach Alternativen zum Forschungsschiff suchen“, erklärte der Inselpräsident. Eigentlich sollte das Forschungsschiff des Ozeanographischen Instituts schon längst ganz woanders im Einsatz sein.

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Armut im Süden der Insel steigt sprunghaft

Noch nie hat das Rote Kreuz so viele Menschen mit Nahrungspaketen versorgt und an so viele Obdachlose Essen verteilt, wie im Moment. Und das Heer der Hilfesuchenden steigt ständig. Insbesondere im Gemeindebereich von Abona. Dort wurden im letzten Jahr fast 7.000 Familien notversorgt. Ein Ende ist erst dann in Sicht, wenn der Tourismus endlich wieder zurückkehrt.

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Pedro Sánchez rief Beatriz persönlich an

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez rief am Mittwochabend persönlich bei Beatriz an, der Mutter der beiden getöteten Mädchen. Er versicherte ihr, dass man alles tun werde, um dieses grausame Verbrechen abschließen zu können. Selbst wenn das Boot abgezogen werden sollte, werde die Guardia Civil mit alternativer Technik weitersuchen. Ob die einjährige Anna in dem gewaltigen Ozean jemals gefunden werden kann, ist unbekannt, aber wenigstens ihren Mörder hofft man zu finden, um sicher zu wissen, dass er nicht mehr am Leben ist.

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Senioren-Spaß am Strand

Die Senioren von El Médano dürfen sich im Sommer wieder auf Aktivitäten am Strand von El Médano freuen. Dort gibt es im Juli und August Gymnastikübungen unter freiem Himmel für Personen ab 55 Jahren. Wer mitmachen möchte, kann sich bis zum 30. Juni anmelden.

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Flüchtlingstragödie auf Lanzarote

Am Donnerstagmorgen hatte ein Boot mit 57 Menschen an Bord aus eigener Kraft die Küste von Playa Honda auf Lanzarote erreicht. Weniger Glück hatten die Migranten, die am Donnerstagabend kurz vor 22 Uhr vor der Küste von Orzóla kenterten. An Bord befanden sich 46 Menschen. Überlebt haben nur 38. Darunter zehn Frauen und acht Babys und Kinder.  Anwohner und Einsatzkräfte hatten versucht, den Menschen zu helfen, aber für vermutlich acht Menschen kam die Hilfe zu spät. Zwei Frauen wurden wegen Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht. Eine war schwanger, die andere überlebte mit ihrer Tochter, aber ihr Baby ist verschwunden.

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Fiesta San Juan soll geschützt werden

In der letzten Stadtratssitzung in Vallehermoso wurde mehrheitlich beschlossen, dass die lokale Fiesta San Juan zu einem Fest von regionalem, touristischem Interesse erklärt wird. Ein entsprechender Antrag wird an die Regierung der Kanarischen Inseln gestellt. Das Fest zur Sommersonnwende wird zwar in vielen Gemeinden gefeiert, aber in Vallehermoso ist es mit vielen lokalen Traditionen verbunden und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher aus verschiedenen Teilen der Insel an.

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Die aktuellen Zahlen seit 15. März 2020

Inseln

Infizierte

Tote

Gesunde   und 7 Tage Inzidenz

Canarias

58.365

780

55.897/44

Teneriffa

25.997

432

24.445/ 70

Gran Canaria

23.062

274

22.415/  25

Lanzarote

5665

49

5.515/ 38

Fuerteventura

24451

13

2359  32

La Palma

573

7

561/ 2

La Gomera

244

1

234/ 41

El Hierro

372

4

367/ 9

 

Auf dem spanischen Festland gab es:

3.749.031 Infizierte und 80.615 Tote

Donnerstag 17.Juni  2021  9.00 Uhr

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EU akzeptiert Spaniens Rettungsplan

Die EU-Präsidentin Ursula van der Leyen hat am Mittwoch in Madrid den größten Erholungsplan der Geschichte Europas abgesegnet, welchen Ministerpräsident Pedro Sánchez in Brüssel vorgelegt hatte. Das bedeutet, dass Spanien in den nächsten sechs Jahren 70 Milliarden Euro Aufbauhilfe bekommt. Auf die Kanarischen Inseln entfallen dabei 3,5 Milliarden. Im Mittelpunkt stehen die Energiepolitik und die Digitalisierung. Den Kanarischen Inseln wurde wegen der extremen Abhängigkeit vom Tourismus eine Sonderbehandlung zugesprochen. Deshalb erhält das Archipel 1,14 Milliarden Euro als Direkthilfe.

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Protest gegen Zwangsräumung

Am 9. Juni haben Vertreter gemeinnütziger Organisationen gegen drohende Zwangsräumungen protestiert. Diese werden trotz des Räumungsverbots vorgenommen und viele betroffene Familien befürchten, schon bald vor die Tür ihrer Wohnung gesetzt zu werden. Sie fühlen sich von keinem Politiker vertreten und fordern sozialen Wohnraum als Ersatz. Um ihre Forderung zu unterstreichen, haben sie nun mit einem Zeltcamp vor den Regierungsgebäuden in Santa Cruz und Las Palmas gedroht.

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Feststellung der Volljährigkeit

Vertreter der kanarischen Regierung, die sich um die Betreuung von minderjährigen Migranten kümmern, fordern von der Staatsanwaltschaft ein schnelleres Vorgehen zum Feststellen der Volljährigkeit. Derzeit werden auf den kanarischen Inseln (Stand: 14. Juni) 2.534 jugendliche Einwanderer betreut. Bei 68 von ihnen steht die Bestätigung, dass sie tatsächlich minderjährig sind noch aus. Normalerweise wird dieser Nachweis über die Untersuchung von Knochen erbracht. Das Zusammenleben mit Erwachsenen bringt Probleme und behindert die Integration der Jugendlichen. Rund 16 Personen, die als volljährig bestätigt wurden, warten derzeit noch auf die Abholung durch die Nationalpolizei.

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Binter Flotte ist komplett

Die Flotte der regionalen Fluggesellschaft Binter ist komplett, nachdem die fünfte Maschine des Typs Embraer E-195-E2 ausgeliefert wurde. Die Flugzeuge dieses Typs stoßen weniger Abgase aus, sparen mehr Treibstoff, sind leiser und nachhaltiger. Die Maschine verfügt über 132 Sitzplätze, die dem Fluggast eine komfortable Reise bieten. Mit dieser letzten Auslieferung startet Binter mit frischem Schwung in die Sommersaison und fliegt die neuen Ziele Toulouse, Marseille, Lille, Turin, Venedig und Tarragona mit modernen Flugzeugen der jüngsten Generation an.

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Impfungen kommen gut voran

Die Impfungen auf den Kanarischen Inseln kommen gut voran. Über die Hälfte der Inselbewohner hat bereits mindestens eine Impfung erhalten. Inzwischen ist die Altersklasse unter 40 an der Reihe. Auch Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren können geimpft werden, wenn sie durch eine Vorerkrankung gefährdet sind.

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